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Nancy van de Vate
* 30.12.1930 in Plainfield

Nancy Jean Hayes Van de Vate Smith wurde am 30.12.1930 in Plainfield (New Jersey/USA) geboren. Am Anfang ihrer Laufbahn benutzte sie, vor allem für ihre Kindermusik, das Pseudonym Helen und William Huntley. Schon mit drei Jahren lernte Nancy Van de Vate Klavier spielen, später kam die Bratsche hinzu, und 1946 gab sie bereits ihr Debüt als Konzertpianistin.

Von 1947-54 studierte sie Klavier in Rochester (New York), Massachusetts sowie in New Haven (Connecticut). Von 1956-58 absolvierte sie ein Kompositionsstudium an der University of Mississippi sowie von 1963-64 und 1967-68 an der Florida State University. Ihre Lehrtätigkeit führte Nancy Van de Vate 1967 u.a. an die Memphis State University (Tennessee) und von 1975 bis 1981 an die Universiät von Hawaii.

Werke:

Annäherung VI - an sieben Komponistinnen

Pauline Viardot geb. Garcia
* 18.07.1821 in Paris † 18.05.1910 in Paris

Pauline Viardot sah sich nicht als Berufskomponistin und war dennoch eine professionelle Komponistin.

Als geborene Garcia stammte sie aus einer spanischen Sängerfamilie (Vater: Manuel Garcia pare, Mutter: Joachina Sitches, Bruder: Manuel Garcia fils, Schwester: Maria Malibran) und inspirierte durch ihre Darstellungskunst nicht nur Komponisten wie z.B. Chopin, Berlioz, Meyerbeer, Gounod, Saint-Saens, Liszt, Wagner, Schumann, sondern komponierte auch mit an für sie geschriebenen Rollen, wie z.B. an der Rolle der Fidas im "Propheten" von Meyerbeer. Außerdem führte sie durch ihre ausgedehnte Lehrtätigkeit die Garcia-Methode fort. Ursprünglich als Pianistin (Lehrer: Meysenberg und Liszt) und Komponistin (Lehrer: Reicha) ausgebildet, musste sie nach dem frühen Tod der berühmten Schwester 1836 deren Nachfolgerin werden. Da der Vater bereits 1832 verstorben war, übernahm die Mutter ihren Unterricht. Bereits ein Jahr später, sie war noch keine 16, debütierte sie in Brüssel innerhalb eines Konzertes ihres Schwagers, des belgischen Geigers Charles de Bariot, und erregte durch ihren drei Oktaven umfassenden Stimmumfang und ihre musikalische Vielseitigkeit großes Aufsehen. Während ihrer ersten Konzerttournee, die sie und ihren Schwager 1838 durch Deutschland führte, trat sie mit eigenen Vokalkompositionen auf, zu denen sie sich selber am Klavier begleitete. In Leipzig lernte sie Clara Wieck und Robert Schumann kennen. Schumann veröffentlichte eines ihrer Lieder in seiner Neuen Zeitschrift für Musik und widmete ihr später seinen Heine-Liederzyklus op. 24. Ihr Operndebüt gab sie wie ihre Schwester als Desdemona in Rossinis Otello zunächst in London (9. Mai 1839), dann in Paris (8. Oktober 1839) und trat ihr erstes Engagement am Théâtre Italien in Paris an, wo sie ihre darstellerische Begabung in den unterschiedlichsten Rossini-Partien unter Beweis stellte. Alfred de Musset ("Sie singt, wie sie atmet"), George Sand, die sie zur Heldin ihres Romans Consuelo (1843) machte, und Hektor Berlioz gehörten rasch zu ihren glühendsten Bewunderern. Direktor des theatre italien war der Schriftsteller Louis Viardot, den sie 1840 heiratete. Viardot, 21 Jahre älter als sie, gab seine Stellung auf und begleitete sie auf ihren Konzertreisen, die sie in den folgenden Jahren durch ganz Europa führten.

Werke:

Drei Lieder auf Texte von Eduard Mörike
Gavotte & Serenade

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