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Grete von Zieritz
* 10.03.1899 in Wien † 26.11.2001 in Berlin

Grete von Zieritz wurde am 10. März 1899 als Tochter der österreichischen Malerin Vera von Zieritz, geborene Neumann, und des Offiziers und späteren Generalmajors Karl Ferdinand von Zieritz in Wien geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt Grete von Zieritz als Sechsjährige in Wien. Die Unterweisungen wurden in Innsbruck, wo die Familie von 1906 bis 1909 lebte, und anschließend in Lemberg fortgesetzt.

Innerhalb kurzer Zeit erreichte sie pianistische Fähigkeiten, die ihr Auftritte in Schülerkonzerten ermöglichten. Sie wurde öffentlich als Wunderkind gefeiert. 1912 begann ihre umfassende Ausbildung als Pianistin bei Hugo Kroemer und als Komponistin bei Dr. Roderich von Mojsisovics-Mojsvär an der Musikschule des Steiermärkischen Musikvereins in Graz. Nach Abschluß dieser Ausbildung mit Auszeichnungen in allen Fächern (1917) begleitete Mojsisovics sie nach Berlin, wo sie letzte Impulse als Pianistin bei dem Liszt-Schüler Martin Krause und nach dessen Tod bei R.-M. Breithaupt erhielt.

Werke:

Annäherung VI - an sieben Komponistinnen

Susanne Zagar Swiridoff
* 1955 in Schwäbisch Hall

Nach dem Studium der Schulmusik und Komposition bei Milko Kelemen an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart legte sie 1977 ihr Staatsexamen in den Fächern Anglistik, Amerikanistik und Dramentheorien an der Universität Stuttgart ab und 1981 das Diplom in Komposition in München.

Seit 1979 ist sie Dozentin an der Staatlichen Hochschule für Musik in Stuttgart für zeitgenössische Musik und seit 2001 auch für außereuropäische Musik. Als Gastdozentin war sie in Madrid, Wien, Vilnius und Shaoxing tätig. Für ihre über 90 Werke (4 Opern, Konzerte, Orchester-, Kammer- und Vokalmusik) wurden ihr zahlreiche nationale und internationale Auszeichnungen, Preise, Stipendien und Auftragswerke zuerkannt. 1987/88 ging sie als Villa Massimo-Preisträgerin nach Rom. Seit 2002 ist Susanne Zargar Swiridoff auch als Galeristin tätig, organisiert Ausstellungen und eröffnet Vernissagen. Sie spricht und schreibt englisch, spanisch, französisch, italienisch, auch chinesisch und koreanisch.

Werke:

25 plus piano solo. 27 Kompositionen zeitgenössischer Komponistinnen
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 2
für mascha. Orgel solo

Emely Zobel
* 1964 in Hameln an der Weser † 1996 in Essen

Nach dem Abitur zunächst Studium der Psychologie, Philosophie und Musikwissenschaften in Hamburg. Violoncellostudium in Detmold, Essen und in Aachen. Stipendiatin im Rahmen der Staatlichen Begabtenförderung der Studienstiftung Villigst.

Nach dem künstlerischen Abschluß 1992 unter ihrem bürgerlichen Namen Susanne Ehlers vielfältige Konzerttätigkeit als Kammermusikerin und Solistin. Teilnahme an internationalen Festivals u.a.: Warschauer Herbst, Berlinale, Aktive Musik Ruhr, Festival Weimar, Schreyaner Herbst.

Werke:

Blau op. 2
Cäcilie op. 13
Fliegen op. 12
Flodigarry op.2
Horn. Music for Horn solo
L'amour op. 5
Oh op. 10
a picture of me gardening op. 4

Emilie Zumsteeg
* 09.12.1796 in Stuttgart † 01.08.1857

Emilie Zumsteeg wurde am 9. Dezember 1796 als jüngstes von sieben Kindernvon Johann Rudolph Zumsteeg (1760-1802) und Luise (1760-1837), geb. Andrea, in Stuttgart geboren. Die Mutter stammte aus einer Arztfamilie, der Vater war Cellist und Komponist, und seit 1781 als Hofmusiker bei der Stuttgarter Hofkapelle angestellt.

In Klavier und Partiturspiel wurde Emilie Zumsteeg von Gottlob Schick, dem Bruder des Stuttgarter Malers Christian Gottlieb Schick (1776-1812), unterrichtet. Emilie Zumsteegs Gesamtwerk umfasst 69 überlieferte oder sicher nachweisbare Lieder mit Klavier- oder Gitarrenbegleitung, von denen 44 bereits zu ihren Lebzeiten gedruckt wurden.

Werke:

Annäherung XII - an sieben Komponistinnen XII
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 3
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 4
pian é forte. Klaviermusik

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