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Moretón Achsel, Isabel (Hg./Ed.)
L‘amour et le printemps. Lieder um 1800

Besetzung: Singstimme und Harfe (oder Klavier)
Edition: Partitur mit umfangreichem Vorwort, Biografien und Werknotizen
Editionsnr.: fue 15005
Schwierigkeitsgrad: mittelschwer
ISMN: 979-0-50182-805-0

Harriet Abrams, Jeanne-Renée de Travanet, Josephine Lorenziti, Zoé de la Rüe, Pauline Duchambge, Louise de Beaucourt, Maria Malibran

Mitte des 18. Jahrhunderts bescherte die neu erfundene Pedalharfe – ausgelöst durch die harfespielende Königin Marie Antoinette – dem Instrument eine große Popularität.

Die Harfe erfüllte viele Eigenschaften, die Frauen zugeordnet wurden: Sie war ein Instrument, das zur Begleitung geeignet war – ein Spiegel der sozialen Stellung der Frau in der Gesellschaft. Sie war ein häusliches Instrument, das primär nicht im Kontext der professionellen Musikausübung genutzt wurde. Beim Spielen wurden weder die Körperhaltung noch der Gesichtsausdruck verändert. Das Halten der Harfe zwischen den Beinen – ansonsten für Frauen als unziemlich angesehen – sowie die Zurschaustellung der Arme dürften vor allem für männliche Zuschauer Veranlassung geboten haben, das Spielen der Harfe mit Interesse zu betrachten.

Kein anderes Instrument wurde so schnell und so exklusiv einem Geschlecht zugeordnet, wie im 18. Jahrhundert in Frankreich die Harfe. Da die Harfe zusammen mit dem Klavier sowohl in Frankreich als auch in England ein Teil der Erziehung der adeligen und später der großbürgerlichen Töchter war, sind sehr viele Werke für Gesang in Begleitung für „Pianoforte ou Harpe“ komponiert worden, die heute jedoch in Vergessenheit geraten sind. Einige dieser Lieder sollen mit den beiden Editionen der Öffentlichkeit bekannt und wieder zugänglich gemacht werden.
Preis: 18.00 €
(Preis inkl. Mehrwertsteuer zzgl. Versandkosten)
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