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Fanny Hensel und Emilie Mayer: Orchesterwerke
Die Ouvertüre C-Dur wurde vermutlich 1832 komponiert.
Einer langsamer Einleitung folgt ein „con fuoco“
mit einigigen virtuosen Läufen in den Streichern. Interessant auch für Liebhaberorchester. „Das Werk erklingt in opulenter Spielfreude, ein farbenprächtiges Gemälde.“
(The Times)

Die Ouvertüre kam erstmals im Jahre 1834 bei einer
von Fanny Hensel organisierten Sonntagsmusik mit
dem Königsstädter Orchester unter dem Dirigenten
Lecerf zur Aufführung. Darüber berichtete Fanny in einem Brief an Felix vom 4. Juni 1834: „Es amüsierte mich sehr“, so schreibt sie, „das Stück nach 2 Jahren zum ersten Mal zu hören und ziemlich alles so zu finden, wie ich es mir gedacht hatte.“

„Die Ouvertüre beeindruckt durch ihre außergewöhnliche
Fantasie. Eigentlich ist sie in einer Standard-Sonatenform mit langsamer Einleitung geschrieben, aber
Fanny behandelt sie meisterhaft. Sie ist effektvoll orchestriert, vor allem wenn man bedenkt, dass Fanny
nie die Gelegenheit hatte, ihre eigene Orchestrierung
zu hören, und kombiniert thematische Kohärenz und
Einheit mit einer breiten Palette von Klangfarben und
Ausdrucksformen – genau wie das beste Werk ihres
Bruders.“ (Mark Arnest)

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