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Corona Schröter
* 14.01.1751 in Guben † 23.08.1802 in Ilmenau

Als Weimarer Hofsängerin auf Lebenszeit genoss Corona Schröter eine gewisse künstlerische Freiheit. Goethe, der sie verehrte, sorgte 1776 für ihre Anstellung. Er war ihr enger Freund und künstlerischer Mitarbeiter am Hoftheater. In der ersten Aufführung seiner Iphigenie auf Tauris (1779) spielte Schröter die Titelrolle, während Goethe den Orest verkörperte.

Sie vertonte die Lieder seines Singspiels Die Fischerin, dessen Erstaufführung am 22. Juli 1782 im Park von Schloss Tiefurt stattfand und sang die eigens für sie geschaffene Rolle des Dortchen. Sie hat auch bei der Textgestaltung mitgewirkt, wie aus Goethes Tagebuch hervorgeht. Ihre Vertonung des Erlkönig aus dem Singspiel wurde die erste von zahlreichen Vertonungen dieser populären Ballade. Dieses Lied hat sie neben drei anderen Nummern aus Die Fischerin in ihre Sammlung Fünf und Zwanzig Lieder (Weimar 1786) aufgenommen.

Werke:

Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

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