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Komponistinnen A-Z
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Viktoria Elisabeth Kaunzner
* 1982

Das Violinspiel der Violinvirtuosin und Komponistin Viktoria Elisabeth Kaunzner bezeichnet Yehudi Menuhin 1998 als „brillant“. Ihre vitale Musik reflektiert abstrahierend die Welt als synästhetisches Integral menschlicher Empfindungen. Prinzip ihres Kompositionsprozesses ist der Energieerhaltungssatz, den sie so erklärt: Aufgenommene Energie (= tägliche Eindrücke: Geräusche, Stimmen, Gerüche, Farben, Bewegungen, Berührungen, Speisen etc.) – werden nach einer Inkubationszeit in abgegebene Energie zu einem kompositorischen Kosmos metamorphiert oder spontan zu einer Improvisation. Diesem Konzept folgend spiegelt sie den Zeitgeist originell mit dem ästhetischen Anspruch musikalischer Schönheit wider. Ihre künstlerische Vision bezeichnet sie als „futuristischen Naturalismus senza AI“. Als europäische Pionierin in Südkorea verfügt sie dank diverser kaleidoskopartig musikalischer Einflüsse über ein ausgefallenes Ausdrucksspektrum und lässt sich von den dortigen traditionellen Instrumenten (Gugak) inspirieren, studiert deren feine melismatischen Nuancen innerhalb des melodisch-minimalistischen Verlaufs, Onomatopoese sowie die energisch-strenge Rhythmik dieser exotischen Klangsprache und „macht ihr Wandeln zwischen den Kulturen zum Thema“ (NMZ). Die Komponistin erhält Kommissionen u.a. renommierter Solisten, Kammermusiker oder der koreanischen Airline T´ Way.

2010 wird sie von der Hochschule für Musik „Franz Liszt“ Weimar als jüngste europäische Violin- und Kammermusikprofessorin an deren Dependance in Südkorea an der Kangnam Universität ausgewählt. Bis 2018 unterrichtete sie dort Studierende bis zum erfolgreichen Abschlussexamen und führt mit ihnen auch ihre Kompositionen und Arrangements auf. An der Victory Academy Berlin® bildet sie musikalische Exzellenz aus, u.a. mit Studierenden renommierter Musikhochschulen aus Los Angeles, London, Paris und Seoul. Sie folgt Einladungen bedeutender Musikhochschulen und ist als Jurorin bei Wettbewerben in Europa und Asien – auch in den bildenden Künsten – gefragt. Sendungen beim DeutschlandRadio, Bayer. Fernsehen und Rundfunk, MDR, WDR, HR, ARTE-TV Korea u.a. dokumentieren die Vielseitigkeit der Musikerin. Viktoria wächst im Bayerischen Wald auf und gibt im Alter von zwölf Jahren ihr Solodebut mit dem Radio-Sinfonieorchester Pilsen. 1998 gewinnt sie den 1. Bundespreis bei „Jugend musiziert“ Violine solo. 1999 spielt sie im Prinzregententheater München die Erstaufführung des Violinkonzerts von Franz E. Spannheimer, dirigiert vom Komponisten. Nach dem Abitur mit Schwerpunkten Latein und Mathematik (Zykloiden und deren Verwendung im Geigenbau) verfolgt sie Musikstudien an den Musikhochschulen Karlsruhe, Luzern, am CNSMD Paris, diplomiert an der „Hanns Eisler“ und absolviert samt Lehrdiplom die Kölner Meisterklasse bei Zakhar Bron mit Auszeichnung. Komposition studiert sie u.a. bei Salvatore Sciarrino am Mozarteum Salzburg, Katja Tchemberdji, Musiktheorie bei Astrid Bolay und beim Bach-Spezialisten Thomas Daniel sowie Medienkomposition an S.E.T. und absolviert ein Lyrikfernstudium. Sie wird mit Preisen und Stipendien u.a. in der World Federation of International Music Competitions Geneva, der Deutschen Stiftung Musikleben, ZEIT-Bucerius, Erasmus, Yehudi Menuhin-Live Music Now e.V., der Juilliard School New York und dem Kulturpreis für Musik 2014, gestiftet vom Freistaat Bayern, ausgezeichnet. Der legendäre Violinsolist und Intellektuelle Ivry Gitlis nennt sie „ein lebendiges Orchester, Geigerin, Komponistin und Dramaturgin – auf höchstem Niveau“. www.viktoriakaunzner.com

Werke:

C U later... in Korea!!! (horror floor)
Coffee Mask

Minna Keal
* 1909

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Werke:

Miriam's Song (Band 1)

Deborah Keenan

Deborah Keenan ist Autorin von acht Gedichtsammlungen. Ihr letztes Werk „Willow Room, Green Door: New and Selected Poems“ wurde 2007 bei Milkweed Editions publiziert. Deborah Keenan ist Professorin für die Kunst des Schreibens an der Hamline Universität in St. Paul, Minnesota. Sie erhielt zahlreiche Stipendien und Auszeichnungen für ihre Gedichte, hat vier Kinder und lebt in St. Paul, Minnesota.

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Frida Kern
* 1891 † 1988

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Werke:

Annäherung VII - an sieben Komponistinnen

Johanna Kinkel, gesch. Mathieux, geb. Mockel
* 08.07.1810 in Bonn † 15.11.1858 in London

Johanna Kinkel, gesch. Mathieux, geb. Mockel (1810-1858) hat Goethe nie persönlich kennengelernt, verkehrte aber mit vielen Personen aus seinem Kreis. In ihrer Heimatstadt Bonn gehörten Professoren, die den Dichter verehrten, zu ihren Bekannten, und sie war Zeugin der Geburtstagsfeste zu seinen Ehren.

1835 las sie Bettine von Arnims Buch Goethe's Briefwechsel mit einem Kinde und verfasste zwei anonyme Huldigungsbriefe an die Autorin. Im folgenden Jahr lernte sie Felix Mendelssohn Bartholdy kennen, der ihr Mentor wurde. Mit seiner Empfehlung ging sie 1836 bis 1839 nach Berlin, um ihre Musikausbildung zu vollenden. Sie lernte Bettine kennen, wohnte eine Zeitlang bei ihr und erteilte deren Töchtern Musikunterricht.

Werke:

Annäherung IX - an sieben Komponistinnen
Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

Barbara Kolb
* 1939

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Werke:

Annäherung IV - an sieben Komponistinnen

Mathilde Kralik von Meyrswalden
* 03.12.1857 in Linz † 08.03.1944 in Wien

Als Tochter des Glasindustriellen Wilhelm Kralik wurde Mathilde am 3. Dezember 1857 in Linz an der Donau geboren. Schon frühzeitig wurde ihr musikalisches Talent im Rahmen der „Hausmusik“ gefördert. Die fi nanziellen Verhältnisse ihres Vaters gestatteten es ihr, sich vollkommen der Musik zu widmen.

Sie nahm in Wien Privatunterricht bei Anton Bruckner und begann ab 1876 am Wiener Konservatorium zu studieren. Für ihre Komposition „Intermezzo aus einer Suite“ erhielt sie den 1. Preis. Das Werkverzeichnis umfasst über 250 Werknummern, darunter 3 Opern, über 100 Lieder, Messen, Melodramen sowie kammermusikalische Werke. Der christliche Glaube war eine starke Säule in ihrem Leben, viele ihrer Kompositionen haben einen religiösen Bezug. Um die Jahrhundertwende war die Tonkünstlerin eine feste Größe im Konzertleben Wiens. Dort starb sie am 8. März 1944.

Werke:

Ave Maria für Singstimme (Alt), Violine und Orgel
Orgelwerke: Offertorium und Interludium
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 1

Felicitas Kukuck
* 1914 in Hamburg † 2001

Felicitas Kukuck, geb. Cohnheim, wurde am 2. November 1914 in Hamburg geboren. Ihr Vater, Prof. Dr. med. Otto Cohnheim, und ihre Mutter Eva Cohnheim förderten die künstlerische Entwicklung von Felicitas von Kindheit an.

1916 änderte ihr Vater auf Wunsch seiner Mutter seinen jüdischen Namen in Kestner um. Felicitas besuchte die Lichtwarckschule, die bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten Wert auf eine weltoffene Kulturkunde und Erziehung zu selbständigem Denken und Urteilen gelegt hatte, bis zum Jahre 1933. Ihr Abitur machte sie 1935 im Landschulheim der Odenwaldschule.

Weitere Informationen über Felicitas Kukuck

Werke:

Annäherung II - an sieben Komponistinnen
Die Lerche
Die Lieder der Nachtigall
Die Tänze der Miriam
Du hast es mir angetan
Sieben Lieder zu Gedichten von Selma Meerbaum-Eisinger


Elisabeth Kuyper
* 1877 † 1944

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Werke:

Annäherung III - an sieben Komponistinnen

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