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Hensel, Fanny geb. Mendelssohn
Ouverture C-Dur

Besetzung: Orchester
Edition: Partitur
Herausgeber: Elke Mascha Blankenburg
Editionsnr.: fue 2507
Jahr: 1832
Dauer: (10’)
Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer
ISMN: 979-0-50012-318-7
Besetzung/Scoring: 2.2.2.2.-4.2.0.0., Perc, Str

Aufführungsmaterial zur Miete

Komponiert vermutlich 1832. Ein "con fuoco" mit langsamer Einleitung. Interessant auch für Liebhaberorchester. „Das Werk erklingt in opulenter Spielfreude, ein farben-prächtiges Gemälde.“ (The Times)
"Diese Ouvertüre beeindruckt durch ihre außergewöhnliche Fantasie. Eigentlich ist sie in einer Standard-Sonatenform mit langsamer Einleitung komponiert, aber Fanny behandelt sie meisterhaft. Sie ist effektvoll orchestriert, vor allem wenn man bedenkt, dass Fanny nie die Gelegenheit hatte, ihre eigene Orchestrierung zu hören, und kombiniert thematische Kohärenz und Einheit mit einer breiten Palette von Klangfarben und Ausdrucksformen - genau wie das beste Werk ihres Bruders.
Die Einleitung ist zärtlich und sehnsüchtig, mit einem fragenden Satz in den Streichern, der durch tröstende Winde beantwortet wird. Wenn sie den Anfangsabschnitt wiederholt, erhöht Fanny die Spannung, indem sie einfach eine Note hält - die innere Stimme G, auch die erste Note, die im Stück gehört wird - länger als bei der ursprünglichen Aussage. Zusätzlich zu seinem ausdrucksstarken Inhalt gibt uns die Einleitung den Keim für das zweite Thema und unterstreicht das zweischneidige, fallende Motiv, das die Ouvertüre durchdringt - das "Seufzen", das seit Monteverdis Werken im 17. Jahrhundert die musikalische Sehnsucht verkörpert.
Das energetische Hauptthema betont das G, mit dem das Stück beginnt, während das lyrische zweite Thema besonders an die Arbeit ihres Bruders erinnert. Der Anfang des zentralen Entwicklungsabschnitts ist monumental, auch wenn eine nahtlose Verbindung mit dem vorherige Abschnitt besteht: Fanny macht aus dem proklamatorischen Dur-Akkord, mit dem die Exposition endet, einen Moll-Akkord. Die luftigen und klaren Texturen des folgenden ruhigen Abschnitts können nur als Mendelssohnian beschrieben werden, ebenso wie die weitreichenden Modulationen.
Auffallend sind die letzten Abschnitte des Stücks - die Reprise und die Coda. Fanny erweckt die Reprise mit zahlreichen Variationen und Erweiterungen des Originalmaterials zum Leben: Mit einem brillanten Schlag verzögert sie den Höhepunkt des Stücks bis zur Coda und verlängert und verherrlicht das verkündende Ende des Stücks. "
(Mark Arnest im Programmheft des Kammerorchesters der Quellen, USA, Januar 2017).





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