Women Composers
Here you can find all information about our women composers: biographies, lists of their compositions and photos.
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Birthdays

Sofia Gubaidulina
* 24.10.1931 in Tschistopol an der Wolga
Sofia Gubaidulina wurde 1931 in Tschistopol an der Wolga geboren. Sie studierte Musik in Kasan und am Moskauer Konservatorium. Sie zählt neben A. Schnittke, E. Denissow und V. Silwestrow zu den führenden russischen Avantgardisten. Ihre Werke werden zunehmend im Westen bekannt. 1963 erhielt sie den 1. Preis im Allunionswettbewerb für ihre Komposition 'Allegro rustico', für ihr Orchesterwerk 'Stufen' eine Auszeichnung im 7. Internationalen Kompositionswettbewerb in Rom.
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Compositions:

Annäherung IV - an sieben Komponistinnen

Barbara Heller
* 06.11.1936 in Ludwigshafen am Rhein
Barbara Heller was born into a family of restaurateurs in 1936 in Ludwigshafen on the Rhine. She studied music in Mannheim and Munich, and taught piano from 1958 to 1962 at the Mannheim College of Music. She studied composition under Hans Vogt (Mannheim) and Harald Genzmer (Munich). She won a scholarship to study in Sienna in 1963 (film music) and was awarded several scholarships of the “Internationale Ferienkurse für Neue Musik” (International vacation courses for new music) in Darmstadt, where she has been living as freelance composer and pianist since 1963. From 1970 to 1975, she documented and archived the estate of the composer Hermann Heiß from Darmstadt, and was active as a member of the board of the “Institut für Neue Musik und Musikerziehung Darmstadt” (Institute for New Music and Musical Education) from 1986 to 1993.
As founding member and, at times, also member of the board of the “Internationaler Arbeitskreis Frau und Musik e.V.“ (Women in Music Germany), since 1978 she has dedicated herself to the works of forgotten female composers; research work, teaching and editing take up a lot of her time. She publishes the works of Fanny Hensel and of other contemporary female composers and, as solo pianist or member of a number of chamber-music groups she herself has founded, she lends her full support to performing their music. For her own compositions (piano, chamber music and songs), collaboration with the interpreters of her works is important. She loves to experiment and to interact with other arts, she is the driving force behind projects with female artists and actresses, composes music for films, creates tape-recorded compositions, sound installations and joint compositions. Her works, which may be notated traditionally or graphically, are increasingly characterised by openness and the love of experimentation, but they always challenge the improvisational imagination and the creativity of the interpreters. More and more, Barbara Heller is seeking closeness with nature – for her synonymous with the opening into a sound cosmos that will bring her into contact with the everlasting flow of existence. She lives and works alternately in Darmstadt, in the Odenwald forest and on the island of La Gomera. Her music is infused with a great richness of style, as well as an awareness of tradition as a basis for further development and musical experiments in the widest sense of the word. She expresses her poetical understanding of music in words: in song and in the music of sonorous diction. The majority of Barbara Heller´s works are published by the publishing house Furore Verlag.

More information about Barbara Heller

Compositions:

25 plus piano solo. 27 works by contemporary women composers
5 Stücke
Annäherung I - an sieben Komponistinnen.
Currants - Johannisbeeren
Das Quintenbuch
Domino
Drei Stücke für Flöte und Klavier
Eins für Zwei
Früher oder später
Furore - Ein Traum / Furore - A Dream
Hommage an Fanny Mendelssohn
Im Feuer ist mein Leben verbrannt
Kartenspiele/Playing Cards
Kinderspiele
Klaviermusik
Klaviersuite
La Palmera
Lieder
Musik für Flöte solo
Nacht-Tagebuch
Nun sind die Kraniche längst im Süden
Schmetterlinge
Schmetterlinge
Selbstgespräch
Selbstgespräch for clarinet, flute, englishhorn or alto recorder solo
Sinfonietta
Solo-Album for winds (or: Englischhorn Solo-Album)
Spielpläne
Stationen
Streichquartett 1958 (score and parts)
Streichquartett 1958 (parts)
Streichquartett 1958 (pocket score)
Tagebuch für Violine und Klavier
Ton-Zeichen
Triandafila
Variationen für Irith
Zwei Klavierstücke: Toccatina-Tonkette
pian é forte. Music for piano
„Wenn Töne auf Bananenstauden wachsen würden“ - Soli und Duette


Memorial days

Sr. Leonore Jenny
* 24.12.1923 in Grosswangen (Kt. Luzern)
† 04.11.2019 in Kloster Baldegg (Schweiz)
Geistliche und weltliche Musik zu Ehren Gottes Ihr Taufname: Marie-Cecile. Vater Jenny war als Lehrer wie damals üblich auch noch Organist, Chor- und Orchesterleiter. In der Familie wurde viel gesungen und musiziert. Die drei Schwestern und der Bruder spielten Streichinstrumente oder Klavier. Durch das Wirken ihres Vaters kam Marie-Cecile früh auch mit der Kirchenmusik in Kontakt, die später zu ihrer Berufung werden sollte.
Im Seminar Baldegg schloß sie 1945 mit dem Patent als Primarlehrerin ab. Anschließend erfolgte das Musikstudium (Hauptfach Violine) am Konservatorium in Luzern. Während der Kandidatur im Kloster Baldegg setzte sie ihr Studium an der Musikakademie in Zürich fort. (Diplom für Schulmusik). Gleichzeitig gab sie Musikunterricht an der Schule in Baldegg. 1949-50 Noviziat im Kloster Baldegg mit ausschließlicher Berufsausbildung für das Kloster. Profess mit dem Klosternamen Leonore, als Schwester „Von der göttlichen Vorsehung“ (Dritter Orden des hl. Franziskus). Die Schwestern dieses Klosters wirken in Schulen, in der Krankenpflege, bei Betagten und Behinderten in der Schweiz und in Drittweltländern. Von 1950 bis 1990 wirkte Sr. Leonore als Musiklehrerin und Chorleiterin am Lehrerinnen-Seminar und an der Schule des Klosters Baldegg. Nebenbei bildete sie sich noch privat in Luzern, Zürich und Salzburg weiter. 1966 erhielt sie das Diplom für Kontrapunkt der Akademie in Zürich. Den Kontakt mit ihrem Lehrer, dem Komponisten Robert Blum, der sie im Unterricht außerordentlich förderte, pflegte sie auch später noch. Sr. Leonore lagen besonders die Chöre am Herzen. Im Kloster wie im Seminar waren ausschließlich Oberstimmen, aber kaum Literatur für diese Besetzung vorhanden. Erst 1976 gründete sie einen Kirchenchor mit gemischten Stimmen. Aufgemuntert durch eine Kollegin begann sie zu komponieren, was ihr immer mehr Freude bereitete. So entstand im Laufe der Jahre ein vielseitiges Repertoire: deutsche und lateinische Gesänge für den Gottesdienst wie Messgesänge, Hymnen, Psalmen, Motetten und andere liturgische Gesänge, Instrumentalwerke, weltliche Lieder, Musik zu Schauspiel und Theater sowie Bearbeitungen. Die Auflagen der Werke sowie die weitere Nachfrage waren zu klein, um die Noten zu drucken. Da es damals noch keine Photokopierer gab, mußten alle Werke auf Wachsmatrizen gekratzt werden, welche dann in den Vervielfältigungsapparat eingespannt wurden. Als Verehrerin des hl. Benedikt, für den das Gotteslob über allem stand, verwendete Sr. Leonore das Pseudonym Benedikt Lopwegen. Komponisten des 20. Jahrhunderts (Bartok, Hindemith, Honegger u.a.) animieren sie sehr für das eigene Schaffen. Sie läßt sich aber in keine bestimmte Richtung einstufen, sondern versucht in „neuer Einfachheit“ gute Kirchenmusik zu schaffen, um das Lob Gottes in Dank und Gebet zu vertiefen. Selbstkritisch arbeitet Sr. Leonore an jedem Werk bis zur Überzeugung, daß es so sein muß! 1997 wurde sie mit einem Computer beschenkt. Unverzüglich beschaffte sie sich ein Notationsprogramm. Nach kurzer Zeit durfte ich mich von ihren Fortschritten überzeugen. Seither werden die Kompositionen selbst gedruckt. Wenn dies nur schon vor Jahren möglich gewesen wäre! Willi Rechsteiner

Compositions:

Die Lauschenden
Doppelfuge in h
Leichte Geigenduette

Germaine Tailleferre
* 19.04.1892 in Parc-Saint-Maur, Paris
† 07.11.1983
Germaine Tailleferre wurde am 19. April 1892 als jüngstes von fünf Kindern in kleinbürgerlichem Milieu in Parc-Saint-Maur bei Paris geboren.
Die Familie war aus der Normandie in die Großstadt gezogen. Ihrem trunksüchtigen und jähzornigen Vater zum Trotz nahm sie, durch die Mutter heimlich unterstützt, als Achtjährige bei Eva Meyer Klavierunterricht und studierte ab 1903 gegen den teilweise gewalttätigen Widerstand des Vaters Klavier (bei Eva Meyer) und Komposition (bei Henri Dallier, Nadia Boulanger und Georges Caussade) am Conservatoire in Paris, wo sie im Laufe der Jahre zahlreiche Preise gewann. Durch ihre Kommilitonen kam sie mit der Avantgarde der französischen Musikszene in Kontakt, die sich in den Jahren unmittelbar nach Kriegsende in lebhaftem Aufbruch befand. Viele ihrer lebenslangen Freundschaften hatten ihre Wurzeln in dieser Zeit.

Compositions:

Annäherung XII - an sieben Komponistinnen XII


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