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Komponistinnen A-Z
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Josephine Lang
* 1815 in München † 1880

Die begabte Liedkomponistin Josephine Lang (1815-1880) wurde in München in eine Musikerfamilie hineingeboren. Sie hörte ihren Paten, Karl Stieler, der Beethoven und Goethe porträtiert hatte, von diesen ,Geistesheroen' erzählen.

Ihre Begegnung mit dem 21-jährigen Felix Mendelssohn Bartholdy 1830 war ein Wendepunkt in ihrer künstlerischen Entwicklung. Sie erinnerte sich: "Die Begegnung mit diesem Meister brachte in meinem Wesen eine völlige Umwälzung hervor. Sein Geist brachte mir Licht, sein Schaffen gab mir ein Ideal." Mendelssohn forderte sie auf, ihr Talent heilig zu halten und ihre Gaben nicht in Gesellschaften zu verschleudern.

Werke:

Annäherung X
Ausgewählte Lieder
Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

Antje Lankafel
* 05.04.1965 in Ettingen

wurde 1965 in Ettlingen geboren. Sie studierte an der Stuttgarter Musikhochschule Flöte, Musiktheorie und Komposition und legte 1992 ihr Solistenexamen im Fach Flöte ab. Sie war 1981 Preisträgerin des Concours National de Musique, 1983 bei 'Jugend musiziert' und im Jahr 1992 beim Internationalen Kuhlau-Wettbewerb.

Seit 1995 ist Antje Langkafel Lehrbeauftragte für Flöte an der Musikhochschule Stuttgart. Sie ist mit ihren Spezialgebieten deutsche Romantik und französische Musik des 20. Jahrhunderts im In- und Ausland solistisch und kammermusikalisch tätig.

Werke:

Flutwasser für Flöte solo

Luise Adolpha Le Beau
* 25.04.1850 in Rastatt † 02.07.1927 in Baden-Baden

Luise Adolpha Le Beaus Vater war im Hauptberuf Mitglied des badischen Kriegsministeriums. Er übernahm mit Ehrgeiz ihre Ausbildung beginnend mit Klavierunterricht, als sie 6 Jahre alt war. Des weiteren dehnte er seine pädagogischen Bemühungen auf den üblicherweise in Schulen vermittelten Lernstoff aus, so dass Luise fast ausschließlich zu Hause lebte und lernte.

Die (räumlich) enge Beziehung blieb bis zum Tod der Eltern (1896 bzw. 1900) bestehen. Einige Lehrer und Stationen ihrer künstlerischen Laufbahn sind der Klavierunterricht bei Johannes Kalliwoda, Gesangsunterricht bei Ernst Melchior Sachs, Kompositionsstudium bei Josef Rheinberger in München sowie Ermunterung durch Hans von Baslow.

Werke:

Annäherung XIII
Canon op. 38
Drei Stücke für Viola mit Klavierbegleitung
Fünf Stücke für Violoncello und Klavier op. 24
Konzert-Ouvertüre für Orchester
Sinfonie F-Dur, op. 41
Sonate für Violoncello und Klavier D-Dur op. 17
Streichquartett
Streichquintett op. 54
Trio d-Major op. 15 (1877)
Trio d-Major op. 15 (1877)

Franziska Lebrun
* 1756 in Danzig † 1791

Franziska (Dorothea) Lebrun, geborene Danzi, wurde in Mannheim geboren und am 24. März 1756 getauft. Ihre Eltern waren der Cellist Innozenz Danzi und seine Frau Barbara, eine Schwester Carl Joseph Toeschis; der Komponist und Cellist Franz Danzi (1763-1826) war ihr Bruder. Franziska Lebrun erlebte somit in ihrer Jugend ein reiches musikalisches und kulturelles Leben, das sie prägte und förderte.


Hope Lee
* 14.01.1953 in Taiwan

Hope Lee wurde am 14.01.1953 in Taiwan geboren und lebt seit 1967 in Kanada. Sie versteht sich als interkulturelle Forscherin beim Komponieren verbindet sie gerne verschiedene Sparten der Kunst, und Kreativität versteht sie als unendliches Abenteuer des Entdeckens, Forschens und Experimentierens - eine Herausforderung an die eigene Bereitschaft, in die Weite und Tiefe zu gehen.

'Weil sich alles ständig und unaufhörlich verändert', so Hope Lee, 'sollte jedes Werk von einem neuen Blickwinkel aus angefangen werden. Wachstum ist ein natürliches Phänomen, das sich in meiner Kompositionstechnik widerspiegelt, nicht unähnlich dem planvollen, organischen Wachsen, ein äußerst faszinierendes Phänomen - es ist das Geheimnis des Lebens, die Quelle wirklicher Freiheit.'

Weitere Informationen über Hope Lee

Link zum Canadian Music Centre Foto: Neil Spears

Werke:

Across the veiled distances
And the end is the beginning
Annäherung VII - an sieben Komponistinnen
Arrow of being, arrow of becoming
Ballad of endless woe
Ballad of endless woe for vocal quartet and percussion ensemble
Ballad of endless woe for vocal quartet and percussion ensemble
Days beyond
Dindle
Duo Solista
Fei Yang
Flake upon Flake upon...
Flower Drum Dance
Four Winds from Heaven
Hsieh Lu Hsing
Imaginary Garden I. snow-in-summer
Imaginary Garden III. dancing cosmos in autumn wind
In a mirror of light
In the beginning was the end
Jygge-Somebody’s
Jygge-Somebody’s & Nobody’s
Konductus
Luminare
M-NABRI
March3rd, 1911
Melboac
NABRIPAMO
NOHR
No word no whisper no cry
Onomatopoeia: Chan Chan für Streichorchester
Onomatopoeia: Chan Chan für Streichorchester
Onomatopoeia: Jia Yuan für Kinderchor und Kammerensemble
Onomatopoeia: Tiáo Tiáo
Parting at Yang Kuan für Ensemble
Prelude to ‘and the end is the beginning’
Rubbing Stone for alto saxophone
Secret of the Seven Stars
Secret of the Seven Stars (Partitur)
Shadows of an Uncounted Journey
Shadows of an Uncounted Journey II
Tangram
Voices in Time (Kammerensemble)
Voices in Time (Kammerorchester)
entends, entends la passé qui marche...
flashing into the dark
forever after
gently rings in autumn wind
o som do desassossego … reflection on recollection
pian é forte. Klaviermusik
von einem fremden stern
„....I, Laika....“


Isabella Leonarda
* 1620 † 1704

Ein nicht geringer Teil der norditalienischen Musik des 16. und 17. Jahrhunderts stammt von Komponistinnen. Eine der produktivsten von ihnen war die adlige Isabella Leonarda. Sie hinterließ etwa 200 Kompositionen. In 20 Bänden sind vor allem geistliche Musik, wie z.B. Motetten für Soli und Continuo und auch eine Messe für Soli, Chor, Streicher und Continuo enthalten.

Opus 16 ist ihr einziges rein instrumentales Werk. Es besteht aus 12 Kirchensonaten. Diese Kompositionen wurden als Teil der katholischen Messe aufgeführt.

Werke:

Annäherung VIII - an sieben Komponistinnen
Ausgewählte Bassmotetten
Iam diu dilecte mi Jesu. Motet from op. 20 (1700)
Sonate Nr. 1 op. 16
Sonate Nr. 12 op. 16

Helene Liebmann
* 1796

Helene Liebmann, geb. Riese (1796) trat schon als Kind in öffentlichen Konzerten in ihrer Heimatstadt Berlin auf. Von Franz Lauska erhielt sie Klavier- und Kompositionsunterricht. Sie veröffentlichte Lieder, Sonaten, Variationen, Stücke für Violine und Klavier, zwei Klaviertrios und zumindest ein Klavierquartett.

Nach der Heirat (ca. 1814) erschienen ihre Werke unter dem Ehenamen Liebmann. Ihr einziges bekanntes Goethe-Lied, eine Vertonung von Mignon, ist in diese Anthologie aufgenommen.

Werke:

Miriam's Song (Band 2)
Sonate pour Piano et Violoncelle op. 11
Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

Meng-Chia Lin
* 1978 in Changhua, Taiwan

Meng-Chia Lin, Pianistin sowie Bambusflötenspielerin, kommt ursprünglich aus Taiwan. Sie absolvierte ihr Klavier- und Kompositionsstudium an der Musikhochschule Freiburg und an der Hochschule für Musik und Theater Hannover sowie Elektronische Komposition an der Hochschule für Musik und Tanz Köln. Ihre Werke werden in Deutschland, Frankreich, Österreich, China, Taiwan und in den USA aufgeführt, u. a. bei Festivals in Donaueschingen, Witten, Berlin MärzMusik, ZKM Karlsruhe und Acht Brücken Köln.

Ihre Werke reichen von Solostücken bis hin zu Ensemblestücken. Ihr vielseitiges Oeuvre zeichnet sich durch Kompositionen in den Bereichen Elektroakustische Musik, Filmmusik, Tanztheater, Hörspiel und Musiktheater aus. Zur Zeit lebt sie als freischaffende Künstlerin in Köln.

Werke:

Bu-Kiap für Flöte, Oboe, Fagott

Josephine Lorenziti

Josephine Lorenziti war Sängerin, Pianistin und Komponistin. Ihr Vater Joseph Lorenziti (gest. 1764) war Kapellmeister des Fürsten Karl-August von Nassau-Weilburg in Kirchheim unter Teck und auch ihre drei Brüder waren als Musiker und Komponisten aktiv, insbesondere der Bruder Bernard, der Violinist im Orchester der Pariser Oper war.

Sie veröffentlichte um 1800 in Paris mehrere Kompositionen, so die Six Romances für Gesang und Klavier, Trois Grandes Sonates op. 3 für Klavier, die Première Fantasie op. 6 für Klavier, Drei Trios für Klavier, Violine und Viola sowie die L’Avare cache sa richesse, Canzonette espagnole du Don Quichotte de Florian.

Werke:

L‘amour et le printemps. Lieder um 1800

Camille van Lunen
* 25.11.1957 in Amsterdam

Die in Amsterdam geborene niederländisch-französische Komponistin Camille van Lunen studierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Das Œuvre der erfolgreichen und aktiven Komponistin und vielseitigen Sängerin ist voller Witz und Farbenreichtum. Sie behandelt oft soziale und ethische Themen unserer Zeit. Camille van Lunen schrieb Opern und Werke für gemischten Chor, Kinderchor, Solostimme, Orgel, Flöte, Violine sowie verschiedene Kammermusik (Klaviertrio, Streichquartett, Bläserquintett).
Camille van Lunen ist Preisträgerin des Internationalen Kompositionswettbewerbs der Musikhochschule Nürnberg und der Mariann Steegmann Foundation.

Entgleist für Bläserquintett, eine Hymne auf die Pünktlichkeit von Zügen, wurde bei der Uraufführung durch das Zephyr-Quintett im Darmstädter Theater 2007 enthusiastisch gefeiert. Ihr Streichquartett …sollen Nachtigallen schweigen? wurde vom Hölderlin Quartett 2011 auf Schloss Morsbroich/Leverkusen uraufgeführt. Ihre erste größere Kinderoper Der Felsenjunge nach einem Libretto von Jan Michael war eine Auftragsarbeit der Stadt Leverkusen und wurde vielfach aufgeführt. Weitere 18 Aufführungen schlossen sich in einer neuen Produktion im Dezember 2008 an der Bonner Oper an. Ihr Oper-Oratorium Star over Amsterdam, uraufgeführt in Amsterdam 2007, versetzt die Geburt Christi in moderne Zeiten und beruht ebenfalls auf einem Text von Jan Michael. Dieses umfangreiche Werk schrieb van Lunen für sechs Solisten, gemischten Chor und zwölf Instrumente. In der Oper Der Mantel (2010), basierend auf einer Kurzgeschichte von Gogol, kombiniert die Komponistin ein Symphonieorchester mit elektronischen Klängen. Die Geschichte ihrer Oper Trawler (2012), nach dem Buch von Redmond O′Hanlon, erzählt das tägliche Leben an Bord eines Tiefseetrawlers. Besetzt mit sechs Solisten und 11 Instrumentalisten zeigt Camille van Lunen alles, was sie auszeichnet: überbordende Energie, Farbe und kraftvolle Poesie im Dienste des Dramas, ein Drama, das sich sowohl auf dem Meer als auch in den Seelen der Menschen an Bord entwickelt. Die Komponistin zögert nicht, ungewöhnliche Techniken zu kombinieren, z. B. die Bühne selbst als Instrument zu benutzen. Aber auch traditionelle Elemente und Schottische Volkslieder, die mit großem Einsatz von den Fischern gesungen werden, werden hier eingesetzt.

Weitere Informationen über Camille van Lunen

Werke:

Aria. Arien aus Oper und Oratorium
Aus Liebe und luftigem Traum
Birdsongs
Caprice für Violine solo
Der Mantel
Der Turm der blauen Esel
Entgleist op. 33 (3,45’) für Bläserquintett
Flautato dal mattino alla notte
O Sacrum Convivium (Chorp.)
O Sacrum Convivium (Solistenp.)
O Sacrum Convivium (Solistenp.)
Star over Amsterdam
Star over Amsterdam
Streichquartett Nr. 1 „… sollen Nachtigallen schweigen?“ op. 43 (16’30)
Triptych für Orgel
Variationen für Flöte(n) auf kurdische Volkslieder


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