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Komponistinnen
Alle Informationen rund um unsere Komponistinnen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Sophia Dussek
* 01.05.1775 in Edinburgh
† 30.11.1830 in London
Sophia Dussek war eine Sängerin, Pianistin, Harfenistin und Komponistin italienischer Abstammung. Sie erhielt Klavierunterricht von ihrem Vater, dem Komponisten, Musikverleger und Lehrer, Domenico Corri, und konzertiere bereits als Kind. 1788 zog ihre Familie von Edinburgh nach London, wo sie Gesang bei Luigi Marchesi, Giuseppe Viganoni und Giambattista Cimador studierte. Bei den Salomon-Konzerten hatte sie 1791 ihr erfolgreiches Debüt als Sängerin. Danach sang sie regelmäßig in dieser Konzert-Reihe und wirkte u. a. bei der Uraufführung von Haydns "The Storm" mit.
1792 heiratete sie den Komponisten Jan Ladislav Dussek, mit dem sie auch konzertierte. Ihre Tochter Olivia unterrichtete sie selbst im Harfen- und Klavierspiel. Olivia wurde ebenfalls Pianistin, Harfenistin und Komponistin. Nach dem Tode ihres Mannes 1812 heiratete Sophia den Bratschisten John Alois Moralt, mit dem sie in Paddington lebte. Dort baute sie eine Musikschule auf. Sie veröffentlichte Sonaten, Rondos, Variationen und zahlreiche Arrangements für Klavier oder Harfe.
Foto: Olivia Dussek, Sophia Dusseks Tochter

Jeanne-Renée de Travanet
* 03.05.1753
† 04.05.1828
Die Marquise Jeanne-Renée de Travanet, geborene de Bombelles, entstammte dem französischen Hochadel und war vor ihrer Eheschließung Hofdame bei Madame Elisabeth, der Schwester Louis XVI.
Sie wurde am 3. Mai 1753 geboren, heiratete 1779 den Marquis de Travanet und starb am 4. Mai 1828. Nach der französischen Revolution, der sich ihr Gatte angeschlossen hatte, kauften sie das säkularisierte Kloster Royaumont in Asnières-sur-Oise und bauten es zu einer Fabrik um. Die Eheleute entfremdeten sich, da Jeanne-Renée weiterhin royalistisch eingestellt blieb. Die Ehe wurde geschieden. Von ihrer Zeitgenossin Henriette Louise von Waldner-Oberkirch wird sie als „eine der besten, der geistreichsten, der charmantesten Frauen, die ich kenne“ beschrieben: „Je suis liée avec Mme de Travanet de la plus vive amitié; c’est une des meilleures, une des plus spirituelles, une des plus charmantes femmes que je connaisse. Elle a été dame de Mme Elisabeth et ne l’était plus au moment dont je parle. C’est elle qui a composé la chanson du Pauvre Jacques, dont l’air et les paroles sont si touchants. Je voyais sans cesse Mme de Travanet, et je suis même entré en correspondance avec elle.“ („Mich verbindet mit Madame de Travanet die herzlichste Freundschaft. Sie ist eine der besten, geistreichsten und charmantesten Frauen, die ich kenne. Sie war Hofdame von Madame Elisabeth, aber nicht mehr zu der Zeit, von der ich spreche. Sie hat das Lied Pauvre Jacques komponiert, dessen Melodie und Text so ergreifend sind. Ich traf Madame de Travanet ständig und stehe sogar in Briefwechsel mit ihr.“) Zitat aus: Mémoires de la Baronne d’Oberkirch, Bd. 1, Paris 1853 (2. Auflage), S. 186.

Werke:

L‘amour et le printemps. Lieder um 1800

Gedenktage

Jeanne-Renée de Travanet
* 03.05.1753
† 04.05.1828
Die Marquise Jeanne-Renée de Travanet, geborene de Bombelles, entstammte dem französischen Hochadel und war vor ihrer Eheschließung Hofdame bei Madame Elisabeth, der Schwester Louis XVI.
Sie wurde am 3. Mai 1753 geboren, heiratete 1779 den Marquis de Travanet und starb am 4. Mai 1828. Nach der französischen Revolution, der sich ihr Gatte angeschlossen hatte, kauften sie das säkularisierte Kloster Royaumont in Asnières-sur-Oise und bauten es zu einer Fabrik um. Die Eheleute entfremdeten sich, da Jeanne-Renée weiterhin royalistisch eingestellt blieb. Die Ehe wurde geschieden. Von ihrer Zeitgenossin Henriette Louise von Waldner-Oberkirch wird sie als „eine der besten, der geistreichsten, der charmantesten Frauen, die ich kenne“ beschrieben: „Je suis liée avec Mme de Travanet de la plus vive amitié; c’est une des meilleures, une des plus spirituelles, une des plus charmantes femmes que je connaisse. Elle a été dame de Mme Elisabeth et ne l’était plus au moment dont je parle. C’est elle qui a composé la chanson du Pauvre Jacques, dont l’air et les paroles sont si touchants. Je voyais sans cesse Mme de Travanet, et je suis même entré en correspondance avec elle.“ („Mich verbindet mit Madame de Travanet die herzlichste Freundschaft. Sie ist eine der besten, geistreichsten und charmantesten Frauen, die ich kenne. Sie war Hofdame von Madame Elisabeth, aber nicht mehr zu der Zeit, von der ich spreche. Sie hat das Lied Pauvre Jacques komponiert, dessen Melodie und Text so ergreifend sind. Ich traf Madame de Travanet ständig und stehe sogar in Briefwechsel mit ihr.“) Zitat aus: Mémoires de la Baronne d’Oberkirch, Bd. 1, Paris 1853 (2. Auflage), S. 186.

Werke:

L‘amour et le printemps. Lieder um 1800

Ethel Smyth
* 23.04.1858 in Sidcup
† 08.05.1944 in Woking
Ethel (Mary) Smyth wurde 1858 im britischen Sidcup als Tochter einer angesehen typischen viktorianischen Familie geboren. Sie verbrachte ihre Jugend in einer Zeit, in der Frauen kreative Schaffenskraft oft rundweg abgesprochen wurde und Keuschheit und Schicklichkeit die höchsten Ideale einer Frau sein sollten. Mit neun Jahren erhielt sie ihren ersten Klavierunterricht von einer deutschen Gouvernante, die in Leipzig ein Musikstudium absolviert hatte.
Später beschloss sie, Musik zu studieren. Indem sie sich dem gesellschaftlichen Leben vollkommen verweigerte und sogar einen Hungerstreik durchführte, konnte sie das Musikstudium schließlich ihren Eltern gegenüber durchsetzen. 1877 begann sie am Leipziger Konservatorium zu studieren, sie war jedoch bald enttäuscht vom dortigen Niveau. Zur gleichen Zeit begann ihre innige Freundschaft zu der Familie von Herzogenberg. Smyth begann, privaten Kompositionsunterricht bei Heinrich Aloysius von Herzogenberg zu nehmen. Schon damals stieß sie auf Vorurteile, die ihren Kompositionen die Qualität absprachen, weil sie von einer Frau komponiert wurden. Immer wieder wurde sie als Frau benachteiligt und immer wieder musste sie den Vorwurf der Unweiblichkeit ihrer Musik über sich ergehen lassen.

Werke:

Annäherung III - an sieben Komponistinnen
Streichquartett c-Moll
Streichtrio in D-Dur op. 6
Streichtrio op. 6


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