Bereich
Komponistinnen
Alle Informationen rund um unsere Komponistinnen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Elisabeth Amandi
* 21.10.1950 in Bamberg
Elisabeth Amandi ist mit ihrer rhythmischen Instrumentalmusik eine aktive und kreative Frau in allen wichtigen Arealen der musikalischen Bildung und Unterhaltung.
Elisabeth Amandi, geborene Elisabeth Völkel 1950 in Bamberg, verbrachte die ersten Lebensjahre in einem Kinderheim in Bamberg. Mit 6 Jahren wurde sie von Mutter und Großmutter zur Familie nach Würzburg geholt. Ab dem 6. Lebensjahr erhielt sie Klavierunterricht und gleichzeitig über 20 Jahre Ballettunterricht mit zahlreichen Auftritten im Stadttheater Würzburg. In dem katholischen Ursulinen-Gymnasium bekam sie in der 9. Klasse von ihrer Musiklehrerin die Anregung, sich als Jungstudentin für Klavier am Konservatorium Würzburg zu bewerben. Nach bestandener Aufnahmeprüfung erhielt sie bereits ab der 10. Klasse Einzelunterricht am Konservatorium Würzburg. Dieses bereitete ihr den Weg zum Vollstudium der Musik am Bayerischen Staatskonservatorium Würzburg. Nach erfolgreichem Abschluss als Fachlehrerin für Musik an Volks- und Realschulen mit den Instrumenten Klavier, Gambe und Flöte wurde sie von Prof. Manfred Dietz zur Privatmusiklehrerin für Klavier ausgebildet. Danach studierte sie weitere drei Jahre bei Prof. Siegfried Fink an der Hochschule für Musik in Würzburg im Hauptfach Pauke/Schlagzeug mit Schwerpunkt Marimba und schloss das Studium als Diplom-Musikerin mit der künstlerischen Reifeprüfung und der pädagogischen Zusatzprüfung ab. In dieser Zeit erhielt sie von der Hochschule für Musik Würzburg den Preis für hervorragend begabte Studenten. Ihr Aufbaustudium für Orchester-Schlagzeug bei Prof. Hermann Gschwendtner führte sie 1976 nach München an das Richard-Strauss-Konservatorium. In dieser Zeit lernte sie den Diplom-Ingenieur Manfred Amandi kennen und wurde Frau Elisabeth Amandi durch Heirat 1979 am Standesamt München-Pasing. Ihre berufliche Entwicklung führte sie als Musikpädagogin für Schlagzeug, Marimba, Percussion- Ensemble und Jazz/Pop-Klavier an die Musikschule Planegg-Krailling sowie an die Musikschule Gräfelfing bei München. Sie gab als erste deutsche Marimbasolistin zahlreiche Konzerte. In Besetzungen wie Marimba & Klavier (Ariadne Duo), Marimba & Vibraphon (Amandi Duo), Marimba & Gitarre (Amandi-Prediger Duo), Marimba & Harfe (Amandi Klangperlenspiel) sowie Marimba, Piano, Percussion, Gitarre (Amandi MarimbaBanda) konzertiert sie regelmäßig in Europa. Seit ihrem fulminanten Auftritt 1981 in „Wetten dass...?“ mit der Hummelflug-Wette wird sie regelmäßig von Funk und Fernsehen wie Tele 5, NDR, SWR, WDR, ZDF und BR zu Interviews und Performances eingeladen. Für ihre Verdienste der kulturellen Entwicklung im Bereich Musik erhielt sie 1994 den „Förderpreis für Kultur der Landeshauptstadt München“. Um die musikalische Bildung nachhaltig zu fördern, gründete sie 2003 zusammen mit ihrem Ehemann Manfred Amandi die öffentlich-rechtliche und gemeinnützige „Amandi Stiftung Musik hilft Kindern“. Hier unterrichtet sie in der Musikschule Kinder, Jugendliche und Erwachsene in den Gruppen an Trommeln, Schlagzeug, Marimba usw. sowie in den Rhythmus-Conga-Gruppen und den Jugend- Percussion-Ensembles. Weitere Informationen unter: www.amandi.de

Werke:

Ritmo Vito
Ritmo Vito
Ritmo Vito (Klavierauszug)

Sofia Gubaidulina
* 24.10.1931 in Tschistopol an der Wolga
Sofia Gubaidulina wurde 1931 in Tschistopol an der Wolga geboren. Sie studierte Musik in Kasan und am Moskauer Konservatorium. Sie zählt neben A. Schnittke, E. Denissow und V. Silwestrow zu den führenden russischen Avantgardisten. Ihre Werke werden zunehmend im Westen bekannt. 1963 erhielt sie den 1. Preis im Allunionswettbewerb für ihre Komposition 'Allegro rustico', für ihr Orchesterwerk 'Stufen' eine Auszeichnung im 7. Internationalen Kompositionswettbewerb in Rom.
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Werke:

Annäherung IV - an sieben Komponistinnen

Gedenktage

Sr. Leonore Jenny
* 24.12.1923 in Grosswangen (Kt. Luzern)
† 04.11.2019 in Kloster Baldegg (Schweiz)
Geistliche und weltliche Musik zu Ehren Gottes Ihr Taufname: Marie-Cecile. Vater Jenny war als Lehrer wie damals üblich auch noch Organist, Chor- und Orchesterleiter. In der Familie wurde viel gesungen und musiziert. Die drei Schwestern und der Bruder spielten Streichinstrumente oder Klavier. Durch das Wirken ihres Vaters kam Marie-Cecile früh auch mit der Kirchenmusik in Kontakt, die später zu ihrer Berufung werden sollte.
Im Seminar Baldegg schloß sie 1945 mit dem Patent als Primarlehrerin ab. Anschließend erfolgte das Musikstudium (Hauptfach Violine) am Konservatorium in Luzern. Während der Kandidatur im Kloster Baldegg setzte sie ihr Studium an der Musikakademie in Zürich fort. (Diplom für Schulmusik). Gleichzeitig gab sie Musikunterricht an der Schule in Baldegg. 1949-50 Noviziat im Kloster Baldegg mit ausschließlicher Berufsausbildung für das Kloster. Profess mit dem Klosternamen Leonore, als Schwester „Von der göttlichen Vorsehung“ (Dritter Orden des hl. Franziskus). Die Schwestern dieses Klosters wirken in Schulen, in der Krankenpflege, bei Betagten und Behinderten in der Schweiz und in Drittweltländern. Von 1950 bis 1990 wirkte Sr. Leonore als Musiklehrerin und Chorleiterin am Lehrerinnen-Seminar und an der Schule des Klosters Baldegg. Nebenbei bildete sie sich noch privat in Luzern, Zürich und Salzburg weiter. 1966 erhielt sie das Diplom für Kontrapunkt der Akademie in Zürich. Den Kontakt mit ihrem Lehrer, dem Komponisten Robert Blum, der sie im Unterricht außerordentlich förderte, pflegte sie auch später noch. Sr. Leonore lagen besonders die Chöre am Herzen. Im Kloster wie im Seminar waren ausschließlich Oberstimmen, aber kaum Literatur für diese Besetzung vorhanden. Erst 1976 gründete sie einen Kirchenchor mit gemischten Stimmen. Aufgemuntert durch eine Kollegin begann sie zu komponieren, was ihr immer mehr Freude bereitete. So entstand im Laufe der Jahre ein vielseitiges Repertoire: deutsche und lateinische Gesänge für den Gottesdienst wie Messgesänge, Hymnen, Psalmen, Motetten und andere liturgische Gesänge, Instrumentalwerke, weltliche Lieder, Musik zu Schauspiel und Theater sowie Bearbeitungen. Die Auflagen der Werke sowie die weitere Nachfrage waren zu klein, um die Noten zu drucken. Da es damals noch keine Photokopierer gab, mußten alle Werke auf Wachsmatrizen gekratzt werden, welche dann in den Vervielfältigungsapparat eingespannt wurden. Als Verehrerin des hl. Benedikt, für den das Gotteslob über allem stand, verwendete Sr. Leonore das Pseudonym Benedikt Lopwegen. Komponisten des 20. Jahrhunderts (Bartok, Hindemith, Honegger u.a.) animieren sie sehr für das eigene Schaffen. Sie läßt sich aber in keine bestimmte Richtung einstufen, sondern versucht in „neuer Einfachheit“ gute Kirchenmusik zu schaffen, um das Lob Gottes in Dank und Gebet zu vertiefen. Selbstkritisch arbeitet Sr. Leonore an jedem Werk bis zur Überzeugung, daß es so sein muß! 1997 wurde sie mit einem Computer beschenkt. Unverzüglich beschaffte sie sich ein Notationsprogramm. Nach kurzer Zeit durfte ich mich von ihren Fortschritten überzeugen. Seither werden die Kompositionen selbst gedruckt. Wenn dies nur schon vor Jahren möglich gewesen wäre! Willi Rechsteiner

Werke:

Die Lauschenden
Doppelfuge in h
Leichte Geigenduette

Germaine Tailleferre
* 19.04.1892 in Parc-Saint-Maur, Paris
† 07.11.1983
Germaine Tailleferre wurde am 19. April 1892 als jüngstes von fünf Kindern in kleinbürgerlichem Milieu in Parc-Saint-Maur bei Paris geboren.
Die Familie war aus der Normandie in die Großstadt gezogen. Ihrem trunksüchtigen und jähzornigen Vater zum Trotz nahm sie, durch die Mutter heimlich unterstützt, als Achtjährige bei Eva Meyer Klavierunterricht und studierte ab 1903 gegen den teilweise gewalttätigen Widerstand des Vaters Klavier (bei Eva Meyer) und Komposition (bei Henri Dallier, Nadia Boulanger und Georges Caussade) am Conservatoire in Paris, wo sie im Laufe der Jahre zahlreiche Preise gewann. Durch ihre Kommilitonen kam sie mit der Avantgarde der französischen Musikszene in Kontakt, die sich in den Jahren unmittelbar nach Kriegsende in lebhaftem Aufbruch befand. Viele ihrer lebenslangen Freundschaften hatten ihre Wurzeln in dieser Zeit.

Werke:

Annäherung XII - an sieben Komponistinnen XII


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