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Komponistinnen
Alle Informationen rund um unsere Komponistinnen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Mel(anie) Bonis
* 21.01.1858 in Paris
† 18.03.1937 in Paris
Am Beispiel der französischen Komponistin Mel Bonis wird deutlich, dass man auch heute - in einer Zeit intensiver Erforschung vergangener Musikepochen - noch gelegentlich überraschende Entdeckungen machen kann. Diese Komponistin gehört zu den schöpferischen Musikerpersönlichkeiten der Jahrhundertwende, deren Kompositionen den Stürmen des damaligen musikstilistischen Umbruchs zum Opfer fielen und aus dem Bewusstsein der Musikszene verschwanden.
Sieht man sich jedoch heute, hundert Jahre nach diesen bewegenden Ereignissen, z. B. ihre Kammermusikwerke genauer an, so scheint es unverständlich, dass sie dem Vergessen anheim fielen. Wir entdecken Werke, die durch "ihre Mischung von Formvollendung und zarter Expressivität, von instrumentaler Brillanz und fein abgestufter Klangkultur" bestechen, zu den wichtigsten Kammermusikkompositionen der französischen Postromantik gehören und heute eine große Bereicherung der Musikprogramme sein könnten. Das Leben von Mélanie Domange ist die Biographie einer französischen Musikerin der Belle Epoque im Konflikt zwischen Ambition und Konvention, zwischen musikalischer Neigung und ihrer Aufgabe als Frau und Mutter. 1858 in Paris geboren, wird sie 1877 - gefördert durch César Franck - am Conservatoire Supérieur aufgenommen und studiert dort bis 1881 bei Ernest Guiraud - erfolgreich, wie mehrere Preisauszeichnun gen be zeugen. 1883 heiratet sie den Indus triellen Al bert Domange und bringt bis 1898 vier Kinder zur Welt. Um den erwähnten Konflikt zu vermeiden und doch noch ihre schöpferischen Ziele zu verwirk lichen, hat sie phasenweise unterschiedliche Priori täten gesetzt. Erst als die Kinder herange wachsen sind, erhält die Musik erneut Vorrang. Und so entstehen ihre wichtigsten Werke zwischen 1900 und 1914. Der Beginn des 1. Welt kriegs setzt dieser Entwicklung ein Ende. Die Kriegsteilnahme ihrer Söhne, ihr Engagement für Waisenkinder und Kriegsgefangene, der Tod ihres Man nes 1918 und des jüngsten Sohnes 1932 überfordern sie körperlich und seelisch. Bis zu ihrem Tod 1937 leidet sie unter einer lang andauernden Depression.

Werke:

Annäherung XII - an sieben Komponistinnen XII
Danse sacree für Orchester
Fantaisie op. 72,2 für Klavier und Orchester
Klavierquartett B-Dur
Klavierquartett D-Dur op. 124
Le Chat sur le toit ou les amours du chat für Singstimme mit Orchester
Le Ruisseau op. 21,2 für Sopran und Alt (Duo oder Chor) mit Orchesterbegleitung
Le Songe de Cléopâtre für Orchester
Le Songe de Cléopâtre für Orchester
Les Gitanos op. 15/3 für Orchester
Mel Bonis

Leben und Werk einer
außergewöhnlichen Frau und Komponistin

Ophélie op. 165/2 für Orchester
Pièces pour deux pianos/für 2 Klaviere
Salomé op. 100/2 für Orchester
Soir / Matin (1907) 
Suite Orientale op. 48/2 für Orchester
Suite Orientale op. 48/2 für Orchester
Suite en forme de valses für Orchester
Suite pour violon et piano op. 114 (1926)
Trois danses für Orchester
Trois danses für Orchester
Vol. 10: Danses B für Klavier
Vol. 11: Danses C für Klavier
Vol. 1: Femmes de Légende. Klaviermusik
Vol. 2: Pieces pittoresque et poetiques A : 1881 - 1895
Vol. 3: Pieces pittoresque et poetiques B: 1895 - 1905
Vol. 4: Pieces de Concert. Konzertante Stücke
Vol. 5: Danses A
Vol. 6: Pieces à quatre mains A /Stücke für Klavier zu vier Händen A
Vol. 7: Pièces pittoresques et poétiques C: 1910 - 1932
Vol. 8: Vol. 6: Pieces à quatre mains B /Stücke für Klavier zu vier Händen B
pian é forte. Klaviermusik


Margrit Schenker
* 04.02.1954
Geboren 1954, Musikerin mit Akkordeon, Stimme, Bewegung, Text, Verkleidung. Klavierlehrerin an der Kantonsschule Küsnacht. Klavierlehrdiplom und Konzertreifeprüfung.
Artist in Residence an der Pauline Oliveros Foundation in Kingston U.S.A. FIFTY SONGS 50 kurze Stücke für Akkordeon und Stimme. Musikpodium der Stadt Zürich. Auftritte mit Pauline Oliveros, Bucknell University Pennsylvania, Swiss Institute New York, Akkordeonfestival Krems, Österreich, u.a. HOLY AND CRAZY one woman show.

Werke:

Baumklang
Benedicta
Geschichten

Gedenktage

Bettine von Arnim
* 04.04.1785 in Frankfurt a. M
† 20.01.1859 in Berlin
Catharina Elisabetha Ludovica Magdalena Brentano - so lautet ihr Name im Kirchenbuch - wurde am 4. April 1785 in Frankfurt a. M. geboren. Die Tochter einer französischen Mutter und eines italienischen Vaters war als deutsche Dichterin, Komponistin, Sängerin und Bildhauerin eine der vielseitigsten und schillerndsten Persönlichkeiten des 19. Jahrhunderts. Früh erhielt sie Unterricht in Klavier, Gesang und Kom-position. Ihr Stil war ausgesprochen improvisatorisch. Alois Bihler, einer ihrer Mitstudenten, schien ihre musikalischen Gedanken gut zu verstehen und konnte ihr während der Improvisation mit den richtigen Akkorden entsprechen. Aufgrund ihrer tiefen Altstimme sang sie Männerrollen, ein Überbleibsel der Barockzeit. Sie verweigerte sich auch in ihrer persönlichen Erscheinung dem Idealbild der Frau. Zu ihrem Freundeskreis zählten Führungspersönlichkeiten aus Politik und Kultur. Bettine von Arnim verehrte Beethoven, mit dem sie eng befreundet war. Johanna Kinkel, Robert und Clara Schumann, Johannes Brahms, Franz Liszt und Joseph Joachim gehörten zu ihrem vertrauten Umfeld. Sie pflegte eine rege Korrespondenz mit Goethe und die Gebrüder Grimm gehörten zum Fa-milienkreis (Herman Grimm heiratete ihre Tochter Gisela). Brentanos Briefsammlung, die in einem frischen und direkten Stil geschrieben sind, vermitteln uns ein lebendiges Bild ihres Lebens, ihres Charakters und ihrer Einstellung zu der Weltanschauung ihrer Zeit.
Bettine von Arnim durchbrach die Einschränkungen, denen sich Frauen im 19. Jahrhundert zu unterwerfen hatten, ebenso wie sie die Kompositionsregeln durchbrach, wodurch sie sich einen deutlich größeren intellektuellen Freiraum verschaffte. Musikalisch hatte sie eine besondere Affinität zu der harmonischen Sprache Liszts. Ihre Vielseitigkeit, ihr Intellekt und ihre Begeisterung offenbaren eine der gebildetsten Frauen der deutschen Romantik.

Werke:

Annäherung VII - an sieben Komponistinnen
Goethe-Vertonungen
Lieder und Duette. 23 Lieder und Duette für mittlere Stimmlage und Klavier.
Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 4

Eva Schorr
* 28.09.1927 in Crailsheim
† 20.01.2016
Dank ihrer Doppelbegabung hat sich Eva Schorr als Komponistin und als Malerin einen Namen gemacht. Mit fünf Jahren erhielt sie ihren ersten Musikunterricht, mit acht Jahren trat sie bei Schulkonzerten mit eigenen Kompositionen auf.
Als Jugendliche gewann Eva Schorr erste Preise bei Kompositions- und Orgelwettbewerben. Während des Kompositionsstudiums bei Johann Nepomuk David und des Orgelstudiums bei Anton Nowakowski an der staatlichen Musikhochschule Stuttgart setzte sie auch ihre Zeichen- und Malstudien fort. Bei Kompositionswettbewerben erhielt Eva Schorr zahlreiche Auszeichnungen u. a. die Goldmedaille beim 4. Internationalen Wettbewerb in Buenes Aires.

Werke:

Annäherung I - an sieben Komponistinnen
Fantasie, Choral und Fuge
In der Welt habt ihr Angst
Mixed Suite für Flöte und Gitarre
Pas de Trois (Partitur und Stimmen)
Pas de Trois (Stimmen)
Pas de Trois (Taschenpartitur)
Ritornell


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