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Komponistinnen
Alle Informationen rund um unsere Komponistinnen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Maria Szymanowska
* 14.12.1789 in Warschau
† 24.07.1831 in Sankt Petersburg
Die polnische Klaviervirtuosin und Komponistin Maria Szymanowska war eine Tochter konvertierter Juden. Sie zeigte schon früh eine auffällige Begabung für Musik und erhielt als Kind eine professionelle Klavierausbildung bei Antoni Lisowski und Tomasz Gremm. Sie studierte Komposition und konzertierte als 21-Jährige erstmals öffentlich in ihrer Heimatstadt Warschau. 1810 heiratete sie den Landgutbesitzer Józef Szymanowski, der für ihr musikalisches Schaffen keinerlei Verständnis hatte und von dem sie sich 1820 scheiden ließ. Aus dieser Ehe stammten drei Kinder. Maria Szymanowska widmete sich verstärkt dem Konzertleben und konzertierte ab 1822 in ganz Europa. Höchste Anerkennung brachte ihr nicht nur die Presse entgegen. Nepomuk Hummel und Muzio Clementi widmeten ihr Klavierwerke und Goethe widmete ihr das Gedicht „Aussöhnung“.
1828 ließ sich Maria Szymanowska mit ihren Kindern in Sankt Petersburg nieder, wo sie einen Salon führte und Privatunterricht erteilte. Am 24. oder am 25. Juli 1831 starb die Künstlerin, 41-jährig, dort an der Cholera. Sie hinterlies über 100 Werke: Lieder, Kammermusik und zahlreiche Klavierwerke. Ihre Kompositionen werden als „vorromantisch“ beschrieben und zeichnen sich durch brillanten, virtuosen Klaviersatz, tiefsinnige Ausdrucksstärke, Einfachheit in Form und Text, sowie durch das Fehlen von Polyphonien und Motiventwicklungen aus. Bei ihren Klavierstücken fällt die große Nähe zu den Werken Chopins auf, der allerdings über 20 Jahre jünger war. Während Szymanowska ihre ersten Mazurken bereits 1825 veröffentlichte, gab Chopin seine ersten Tänze 1830/31 heraus. Die beiden Künstler kannten sich allem Anschein nach persönlich nicht.

Werke:

Six Romances und Romance à Joséphine
pian é forte. Klaviermusik

Augusta Holmès
* 16.12.1847 in Paris
† 28.01.1903 in Paris
Augusta Holmès (orig. Holmes Mary Anne), geboren am 16. Dezember 1847 in Paris, gestorben am 28. Januar 1903. in Paris, war irisch eingebürgerte französische Pianistin und Komponistin. Obgleich ihre Eltern gegen ihre ausübende Musik waren, spielte sie als Kind Klavier und sang wunderbar. Sie begann, unter dem Namen Hermann Zenta zu komponieren, später studierte sie mit Cesar Franck.
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Werke:

Le Chateau du Rêve
Rêverie Tzigane
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 4

Gedenktage

Vally Weigl
* 11.09.1894 in Wien
† 25.12.1982 in New York
Vally Weigl entstammte einer jüdischen Bürgerfamilie aus Wien. Zwischen 1913 und 1918 studierte sie in ihrer Heimatstadt Musikwissenschaft, Musikpädagogik, Psychologie und Philosophie. In Privatstunden erwarb sie sich weitere musikalische Kenntnisse in Klavierspiel, Musiktheorie und Komposition. Sie war Schülerin bei Richard Robert und Karl Weigl, den sie später heiratete. Aufgrund der Verfolgung durch die Nürnberger „Rassengesetze“ floh sie mit ihrer Familie in die USA, wo sie als Pianistin und Musiklehrerin wirkte.
Ihre 1937 komponierte Old Time Burlesque war ursprünglich wahlweise für das Violoncello oder die Posaune mit Klavier besetzt. Der warme Bratschenton verleiht dem Werk ein faszinierend sehnsüchtiges Timbre.

Werke:

Miriam's Song (Band 1)

Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar
* 30.11.1738
† 30.11.1806
Anna Amalia, Herzogin von Sachsen-Weimar (1739-1807) hatte einen wesentlichen Einfluss auf das musikalische und kulturelle Leben im Weimar der Goethezeit. Als Tochter des Herzogs Karl I. von Braunschweig und Nichte Friedrichs des Großen erhielt sie schon als junges Mädchen Musikunterricht und spielte Cembalo, Fortepiano, Gitarre und Harfe...
Mit 16 Jahren wurde sie mit dem Herzog Ernst August Konstantin von Sachsen-Weimar verheiratet, der nur zwei Jahre später, kurz nach der Geburt des zweiten Sohnes, starb. Sie sammelte um sich hervorragende Schriftsteller, Musiker und Künstler zum legendär gewordenen Weimarer "Musenhof". Im Jahre 1775 kam Goethe auf ihre Einladung nach Weimar. Adlige und Künstler arbeiteten zusammen an Aufführungen von Singspielen, Melodramen, Schauspielen und Balletten. Für Aufführungen am Hof vertonte Anna Amalia 1776 Goethes Singspiele Erwin und Elmire (hieraus stammt das vorliegende Lied) und Das Jahrmarktsfest zu Plundersweilern (1778). Erwin und Elmire wurde am 24. Mai 1776 im Weimarer Privattheater uraufgeführt und in den folgenden beiden Jahren noch sechsmal aufgeführt. Ab Januar 1777 sang Corona Schröter die Rolle der Elmire. Für die Herzogin Anna Amalia dichtete Goethe fünf neue Sololieder und änderte zwei weitere Lieder. Die zweite Strophe des im Band von Goethe inspiriert erschienen Liedes, das im Singspiel von Elmire gesungen wird, änderte er ebenfalls.

Werke:

Annäherung X
Aria. Arien aus Oper und Oratorium
Erwin und Elmire
Erwin und Elmire
Erwin und Elmire (1776)
Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts


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