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Komponistinnen
Alle Informationen rund um unsere Komponistinnen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Camille van Lunen
* 25.11.1957 in Amsterdam
Die in Amsterdam geborene niederländisch-französische Komponistin Camille van Lunen studierte am Königlichen Konservatorium in Den Haag. Das Œuvre der erfolgreichen und aktiven Komponistin und vielseitigen Sängerin ist voller Witz und Farbenreichtum. Sie behandelt oft soziale und ethische Themen unserer Zeit. Camille van Lunen schrieb Opern und Werke für gemischten Chor, Kinderchor, Solostimme, Orgel, Flöte, Violine sowie verschiedene Kammermusik (Klaviertrio, Streichquartett, Bläserquintett).
Camille van Lunen ist Preisträgerin des Internationalen Kompositionswettbewerbs der Musikhochschule Nürnberg und der Mariann Steegmann Foundation.
Entgleist für Bläserquintett, eine Hymne auf die Pünktlichkeit von Zügen, wurde bei der Uraufführung durch das Zephyr-Quintett im Darmstädter Theater 2007 enthusiastisch gefeiert. Ihr Streichquartett …sollen Nachtigallen schweigen? wurde vom Hölderlin Quartett 2011 auf Schloss Morsbroich/Leverkusen uraufgeführt. Ihre erste größere Kinderoper Der Felsenjunge nach einem Libretto von Jan Michael war eine Auftragsarbeit der Stadt Leverkusen und wurde vielfach aufgeführt. Weitere 18 Aufführungen schlossen sich in einer neuen Produktion im Dezember 2008 an der Bonner Oper an. Ihr Oper-Oratorium Star over Amsterdam, uraufgeführt in Amsterdam 2007, versetzt die Geburt Christi in moderne Zeiten und beruht ebenfalls auf einem Text von Jan Michael. Dieses umfangreiche Werk schrieb van Lunen für sechs Solisten, gemischten Chor und zwölf Instrumente. In der Oper Der Mantel (2010), basierend auf einer Kurzgeschichte von Gogol, kombiniert die Komponistin ein Symphonieorchester mit elektronischen Klängen. Die Geschichte ihrer Oper Trawler (2012), nach dem Buch von Redmond O′Hanlon, erzählt das tägliche Leben an Bord eines Tiefseetrawlers. Besetzt mit sechs Solisten und 11 Instrumentalisten zeigt Camille van Lunen alles, was sie auszeichnet: überbordende Energie, Farbe und kraftvolle Poesie im Dienste des Dramas, ein Drama, das sich sowohl auf dem Meer als auch in den Seelen der Menschen an Bord entwickelt. Die Komponistin zögert nicht, ungewöhnliche Techniken zu kombinieren, z. B. die Bühne selbst als Instrument zu benutzen. Aber auch traditionelle Elemente und Schottische Volkslieder, die mit großem Einsatz von den Fischern gesungen werden, werden hier eingesetzt.

Weitere Informationen über Camille van Lunen

Werke:

Aria. Arien aus Oper und Oratorium
Aus Liebe und luftigem Traum
Birdsongs
Caprice für Violine solo
Der Mantel
Der Turm der blauen Esel
Entgleist op. 33 (3,45’) für Bläserquintett
Flautato dal mattino alla notte
O Sacrum Convivium (Chorp.)
O Sacrum Convivium (Solistenp.)
O Sacrum Convivium (Solistenp.)
Quatuor pour l’Aurore des Temps 2016 (16’)
Songs of the British Isles
Star over Amsterdam
Star over Amsterdam
Streichquartett Nr. 1 „… sollen Nachtigallen schweigen?“ op. 43 (16’30)
Triptych für Orgel
Variationen für Flöte(n) auf kurdische Volkslieder


Chiara Margarita Cozzolani
* 27.11.1602 in Mailand
† 30.11.1676
Margarita Cozzolani kam am 27. November 1602 in Mailand als Tochter einer wohlhabenden Familie zur Welt. Bereits als Jugendliche trat sie in das renommierte Benediktinerkloster St. Radegonda ein, wo sie 1620 die Ewige Profess ablegte und den Ordensnamen Chiara Margarita annahm. In den Jahren 1658-60 und 1672-73 ist sie als Äbtissin, 1664 und 1671 als Priorin des Klosters verzeichnet.
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Werke:

Annäherung XI

Gedenktage

Grete von Zieritz
* 10.03.1899 in Wien
† 26.11.2001 in Berlin
Grete von Zieritz wurde am 10. März 1899 als Tochter der österreichischen Malerin Vera von Zieritz, geborene Neumann, und des Offiziers und späteren Generalmajors Karl Ferdinand von Zieritz in Wien geboren. Ersten Klavierunterricht erhielt Grete von Zieritz als Sechsjährige in Wien. Die Unterweisungen wurden in Innsbruck, wo die Familie von 1906 bis 1909 lebte, und anschließend in Lemberg fortgesetzt.
Innerhalb kurzer Zeit erreichte sie pianistische Fähigkeiten, die ihr Auftritte in Schülerkonzerten ermöglichten. Sie wurde öffentlich als Wunderkind gefeiert. 1912 begann ihre umfassende Ausbildung als Pianistin bei Hugo Kroemer und als Komponistin bei Dr. Roderich von Mojsisovics-Mojsvär an der Musikschule des Steiermärkischen Musikvereins in Graz. Nach Abschluß dieser Ausbildung mit Auszeichnungen in allen Fächern (1917) begleitete Mojsisovics sie nach Berlin, wo sie letzte Impulse als Pianistin bei dem Liszt-Schüler Martin Krause und nach dessen Tod bei R.-M. Breithaupt erhielt.

Werke:

Annäherung VI - an sieben Komponistinnen

Imogene Giles
* 16.01.1877
† 29.11.1964
Wurde als Gertrude Imogene Rupert in Fairfield, Iowa, geboren und es nahezu nichts aus Ihrem Leben bekannt. Sie heiratete Henry Emerson Giles und betrieb die erfolgreiche Giles Brothers Music Company in Quincy, Illinois mit ihrem Bruder Jacob. Nach ihrer Hochzeit gab sie in ihrer Musikalienhandlung Musikunterricht.
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Werke:

Ragtimes


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