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Mayer, Emilie
Sinfonie Nr. 3 D-Dur - Sinfonie Militaire

Emilie Mayer 1812–1883
Sinfonie Nr. 3 D-Dur
Sinfonie Militaire
1850 (35’)
für Orchester
hrsg. von/ed. By Craig Doolin
Erstveröffentlichung/First publication

Furore Edition 2635
ISMN: 979-0-50182-362-8
Partitur: 89,00 Euro
Das Aufführungsmaterial können Sie hier bestellen.


Emilie Mayer war gerade nach Berlin gezogen, als revolutionären Unruhen zum ersten Mal ausbrachen. Sie war zweifellos Zeuge der Konflikte in der Berliner Innenstadt, in der sich ihre Wohnung befand. Dies, zusammen mit ihren Studien bei Wieprecht, bildete wahrscheinlich die Idee einer militärischen Sinfonie. Wie Haydn benutzte sie Militärpercussion und Bläserfanfaren, um den Ton der Arbeit zu bestimmen.
Mayers Blechbläsersektion ist größer als die von Haydn mit einem dreistimmigen Posaunenchor. Wie Beethoven es in seiner Fünften Symphonie getan hatte, fügte sie Piccolo hinzu.

Diese Symphonie trägt alle Kennzeichen von Mayers Stil. Während die Melodien größtenteils im klassischen Wiener Stil gehalten sind, hat sie auch plötzliche Verschiebungen von Tonbereichen berücksichtigt. Das kumulative Ergebnis ihres Stils ist ein Reichtum und eine Tiefe, die in der Musik dieser Zeit nicht oft zu hören sind.
Jeder Satz hat seine herausragenden Merkmale. In offensichtlicher Hommage an Haydn beginnen der erste und der letzte Satz mit langsamen Einführungen. Der zweite Satz ist nachdenklich und zart, aber auch straff gebaut. Mit viel Blech und mitreißend kriegerisch, zieht das Finale alle Register, um die Symphonie in einem brillianten Feuer zu beenden.
Preis: 89.00 €
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Géliot, Christine
Mel Bonis

Leben und Werk einer
außergewöhnlichen Frau und Komponistin


Christine Géliot
Mel Bonis
Leben und Werk einer außergewöhnlichen Frau und Komponistin
Übersetzung aus dem Französischen von Ingrid Mayer
240 Seiten mit vielen Bildern
hochwertiges Paperback
Artikelnr.: fue 9130
ISBN: 978-2-927327-62-7
nur € 14,90
Romanbiographie über Leben und Werk der außergewöhnlichen französischen Komponistin Mel Bonis!

Der Autorin Christine Géliot gelingt es, Leben und Werk ihrer Urgroßmutter anschaulich vor dem Hintergrund einer Gesellschaft darzustellen, die von den strengen Regeln ihrer Zeit und zugleich den großen kulturgeschichtlichen Umwälzungen geprägt ist, die die Wende vom 19. zum 20. Jh. kennzeichnen.
In einer musikfernen Pariser Familie aufgewachsen, kann die musikalisch hochbegabte Mélanie durch die Fürsprache César Francks das Conservatoire Supérieur besuchen. Trotz glänzender Erfolge muss sie auf Geheiß der Eltern die Institution verlassen, um die Beziehung zu einem Mitstudenten zu beenden. Sie heiratet den 22 Jahre älteren Industriellen Albert Domange, der fünf Söhne mit in die Ehe bringt und schenkt drei eigenen Kindern das Leben. 1899 bringt sie unbemerkt von der Familie eine uneheliche Tochter zur Welt. Dieser Konflikt war wohl der Auslöser für ihre fruchtbarste Schaffensperiode. Die mystische Sinnlichkeit und Melancholie, die ihrer Musik innewohnt, nährt sich wohl aus ihrem tragischen Schicksal als unerfüllte Mutter und Liebhaberin.
Mel Bonis Werk umfasst wunderbare Kammermusik­werke, weltliche und geistliche Lieder, Orgelkompositionen und Orchesterwerke sowie eine Fülle von Kompositionen für das Klavier. Ihre Musik ist reich an melodischer und harmonischer Inspiration, nimmt hin und wieder impressionistische Färbungen an, greift häufig zu unerwarteten rhythmischen Mustern und wagt auch hin und wieder kühne Ausflüge in tonale Grenzbereiche. Die zur Jahrhundertwende ringsum aufblühende Atonalität aber bleibt ihrem Wesen fremd.
Nach ihrem Tod gerät ihre Musik in Vergessenheit. Erst ihre Wiederentdeckung vor etwa 20 Jahren bereitet den Boden für die zunehmende Erkenntnis, dass es sich beim Werk dieser außergewöhnlichen Frau um eine musikalische Entdeckung handelt, deren Talent und Beharrlichkeit in unserer Zeit als virtuos gilt.
Preis: 14.90 €
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Bouchard-Beier, Sylva
Man malt sich doch nicht gern umsonst die Lippen rot (CD)

Liebeslieder auf Gedichte von
Mechthild von Magdeburg
Karoline von Günderrode
Mascha Kaléko
Selma Meerbaum-Eisinger
Ingeborg Bachmann
Dagmar Nick
Helga Überall
Jutta Richter

Besetzung: Singstimme und Klavier
Edition: Partitur
Editionsnr.: fue 15074
Schwierigkeit: leicht bis mittelschwer
ISMN: 979-0-50182-874-6

Zur Notenausgabe
CD und Notenausgabe zusammen bestellen.

Ein abwechslungsreicher Liederzyklus mit Gedichten deutschsprachiger Dichterinnen des Mittelalters, der Romantik, des 20. Jahrhunderts und der heutigen Zeit. Sie widmen sich der Liebe – der geträumten, der platonischen, der körperlichen, der glücklichen, der unglücklichen, der euphorischen, der wütenden, der abgelaufenen und der vergessenen Liebe.
Auch wenn es in allen Liedern also um die Gefühle von Frauen geht, erreicht man mit der Interpretation derselben natürlich ebenso den Mann, den eigentlichen Inhalt dieser Gedichte, der vielleicht auch einiges Neues über die Liebe erfahren kann.

Inhalt:
Mechthild von Magdeburg (um 1207–1282):
Eya Herre

Karoline von Günderrode (1780–1806):
Ist alles stumm und leer
Der Kuss im Traume
Wild verwirrt sind mir die Sinne

Mascha Kaléko (1907–1975):
Blatt im Wind

Selma Meerbaum-Eisinger (1924–1942):
Schlaflied für dich
Lied
Schlaflied für die Sehnsucht

Ingeborg Bachmann (1926–1973):
Wann baun wir das Floß

Dagmar Nick (*1926):
Ach, in der Liebe zu sein
Immer wieder dir auf dem Herzen liegen

Helga Überall (*1950):
An die Nachfolgerin

Jutta Richter (*1955):
Im Allgemeinen wird bedauert
Verlass mich nicht zur Kirschenzeit
Küss mir sofort den Kummer aus den Augen
Man malt sich doch nicht gern umsonst die Lippen rot
Preis: 17.90 €
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Tableau Musical 27

Themenschwerpunkte: Saxophon Instrument des Jahres

Komponistinnen: 33 Jahre Furore Verlag

Claudia Montero: 4 x Latin Grammy

Inhalt: Eine der interessantesten KomponistInnen weltweit: Claudia Montero, Themenschwerpunkt Musikberufe: „Ein unvergessliches Hörerlebnis“:
Der Tontechniker Rolf Dressler, Der Dresdner Kreuzkantor - Zum 130. Geburtstag von Rudolf Mauersberger, THEMENSCHWERPUNKT: 33 Jahre Furore: Eine Erfolgsgeschichte - Mehr als 100 Orchesterwerke
von Komponistinnen und Luise Greger Festival 2019, Jubilarinnen 2019, Emotion Wettbewerb, Preise und Auszeichnungen

Neue Komponistinnen und Projekte:
M athilde Kralik von Meyrswalden, Viktoria Elisabeth
K aunzner, Maria Szymanowska, Sylva Bouchard-Beier,
Sternstunde des Aufbruchs

THEMENSCHWERPUNKT Saxophon Instrument des Jahres:
Ausgewählte Werke für Saxophon, Sistergold: Das besondere Saxophonquartett, Es war Liebe auf den ersten T(h)on! Die Musikerin Caroline Thon und das Saxophon
Preis: 6.00 €
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Terpsichore

Postkarte
Preis: 0.90 €
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Mayer, Emilie
Sinfonie Nr. 3 D-Dur - Sinfonie Militaire

Emilie Mayer 1812–1883
Sinfonie Nr. 3 D-Dur
Sinfonie Militaire
1850 (35’)
für Orchester
hrsg. von/ed. By Craig Doolin
Erstveröffentlichung/First publication

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Emilie Mayer war gerade nach Berlin gezogen, als revolutionären Unruhen zum ersten Mal ausbrachen. Sie war zweifellos Zeuge der Konflikte in der Berliner Innenstadt, in der sich ihre Wohnung befand. Dies, zusammen mit ihren Studien bei Wieprecht, bildete wahrscheinlich die Idee einer militärischen Sinfonie. Wie Haydn benutzte sie Militärpercussion und Bläserfanfaren, um den Ton der Arbeit zu bestimmen.
Mayers Blechbläsersektion ist größer als die von Haydn mit einem dreistimmigen Posaunenchor. Wie Beethoven es in seiner Fünften Symphonie getan hatte, fügte sie Piccolo hinzu.

Diese Symphonie trägt alle Kennzeichen von Mayers Stil. Während die Melodien größtenteils im klassischen Wiener Stil gehalten sind, hat sie auch plötzliche Verschiebungen von Tonbereichen berücksichtigt. Das kumulative Ergebnis ihres Stils ist ein Reichtum und eine Tiefe, die in der Musik dieser Zeit nicht oft zu hören sind.
Jeder Satz hat seine herausragenden Merkmale. In offensichtlicher Hommage an Haydn beginnen der erste und der letzte Satz mit langsamen Einführungen. Der zweite Satz ist nachdenklich und zart, aber auch straff gebaut. Mit viel Blech und mitreißend kriegerisch, zieht das Finale alle Register, um die Symphonie in einem brillianten Feuer zu beenden.
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