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Komponistinnen A-Z
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Tera de Marez Oyens
* 05.08.1932 † 29.08.1996

Tera de Marez Oyens studierte am Amsterdamer Konservatorium Klavier, Violine und Komposition. Sie setzte ihre Studien bei Hans Henkemans (Komposition) und am Institut für Sonology an der Universität Utrecht bei Gottfried Koenig (elektronische Musik) fort. Sie konzertierte als Pianistin und leitete Kinder- und Erwachsenengruppen bei Gruppenimprovisationen.

Sie dirigierte sowohl Laien- als auch professionelle Chöre und Orchester, produzierte Musikprogramme für das Radio und schrieb und referierte über Gruppenimprovisation, musikalische Früherziehung und die Rolle der Frau in der Musik.

Werke:

A Wrinkle in Time
Prazský Hrad (The Prague Castle)
Valalan und Springtal

Olga Magidenko
* 09.05.1954 in Moskau

Olga Magidenko stammt aus einer Musikerfamilie. Sie wurde am 9. Mai 1954 in Moskau geboren, studierte am dortigen Konservatorium Klavier bei Lew Wlasenko und Komposition bei Aram Chatschaturjan. Beides absolvierte sie mit Auszeichnung. Als Pianistin konzertierte sie mit klassischem und zeitgenössischem Repertoire in Russland, Polen, England und den USA.


Alma Mahler-Werfel
* 31.08.1897 † 11.12.1964

Alma Maria Werfel, verwitwete Mahler, geschiedene Cropius war eine der exzentrischsten, weiblichsten, intelligentesten Frauen ihrer Zeit. Die Tochter des Wiener Kunstmalers Schindler wuchs zu einer Persönlichkeit von komplexer Natur.

Sie wurde zu einer symbolischen Gestalt in der Geschichte des 20. Jahrhunderts - ein weiblicher Hamlet: 'Ich habe von Gesichtern und Gesichten gelebt und deswegen die Liebe bis zur Neige ausgekostet, weil ich auch hassen konnte!' Von ihrem eigenen musikalischen Schaffen sind nur einige Kunstlieder erhalten. Als Gastgeberin künstlerischer Salons scharte sie in Wien wie New York Künstler und Prominente um sich.

Werke:

Annäherung II - an sieben Komponistinnen

Nélia Maillard
* 1803 † 1835

Nélia Maillard, Sängerin und Komponistin, wurde als großes sängerisches Talent bezeichnet. In den Jahren 1828/29 findet sich ihr Name auf den Programmzetteln zahlreicher Konzerte der „Concerts Spirituels“.

Auch sangen ihre Schwestern Caroline und Hortense Maillard im Chor der „Concerts Spirituels“. Im Jahr 1829 heiratete Nélia Maillard Amédée Empaire und zog sich offenbar aus dem aktiven Konzertleben zurück. Die Ehe blieb kinderlos. Bereits vor ihrer Heirat 1829 unterrichtete sie an der „École Royale de Musique et de Déclamation Lyrique“, dem späteren Pariser Konservatorium, Gesang. Eine kurze Notiz, die ihr Geburtsjahr auf 1801 korrigieren lassen könnte, findet sich in der La Revue et Gazette musicale de Paris von 1835: „Mme A. Empaire, née Nélia Maillard, professeur de chant au Conservatoire, vient de mourir à l’âge de 34 ans.“ (Mme A. Empaire, geborene Nélia Maillard, Professorin für Gesang am Konservatorium, starb im Alter von 34 Jahren.)

Werke:

Rosa & Henry. Lieder um 1800

Maria Malibran

Die spanischstämmige Sängerin Maria Malibran lebte von 1808 bis 1836. Schon zu Lebzeiten war sie ungeheuer populär. Sie wurde als Tochter des Sängers und Komponisten Manuel del Populo Garcia am 24. März 1808 in Paris geboren. Ihre jüngere Schwester war die Sängerin und Komponistin Pauline Viardot-Garcia. Bereits im Kindesalter hatte Maria Malibran erste öffentliche Auftritte in Neapel und debütierte als 18-Jährige in London als Rosina in „Der Barbier von Sevilla“. Es gibt zahlreiche Berichte, die von ihrer Kunst, ihrem großen Stimmumfang, ihrer Stimme mit leicht laufender Höhe und makelloser Belcanto-Technik zeugen.

Sie beherrschte ein reiches Spektrum von Alt- und Sopran-Partien, die häufig extra für sie geschrieben worden waren. Als sie im Alter von nur 28 Jahren in Folge eines Reitunfalls starb, galt Maria Malibran als höchstbezahlte Sängerin Europas. Es ist überliefert, dass Maria Malibran ausgezeichnet Klavier und Harfe spielte.

Werke:

L‘amour et le printemps. Lieder um 1800

Ursula Mamlok
* 1923 in Berlin

Ursula Mamlok komponierte bereits als Kind. Sie begann ihr Studium in Komposition und Klavier in Berlin bei Professor Gustav Ernest. 1938 wanderte sie mit ihren Eltern nach Ecuador aus, wo es keine Studiermöglichkeit für sie gab. Aufgrund ihrer eingesandten Kompositionen erhielt sie ein Stipendium am Mannes College of Music in New York. Ihre Lehrer waren u. a. der Dirigent Georg Szell und Stefan Wolpe.

Die Komponistin erhielt zahlreiche Auszeichnungen, u. a. vom National Endowment for the Arts und Kompositionsaufträge, so von der Koussevitzky Foundation und von Ensembles für Neue Musik.

Werke:

25 plus piano solo. 27 Kompositionen zeitgenössischer Komponistinnen

Myriam Lucia Marbé

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Werke:

Annäherung II - an sieben Komponistinnen

Ljubica Maric
* 18.03.1909 in Kragujevac † 17.09.2003 in Belgrad

Ljubica Maric wurde 1909 in Kragujevac geboren und gehört zu den prominentesten Vertretern der zeitgenössischen Musik Serbiens. In Belgrad erhielt sie Violinunterricht sowie Unterweisung in Komposition bei Josip Slavenski. Sie setzte ihre musikalische Ausbildung am Staatlichen Konservatorium in Prag (1929-1937) fort, wo sie bei Josef Suk und Aloys Hába Komposition und bei Nikolay Malko Dirigieren studierte.

Ihre Kompositionen aus dieser Zeit wie beispielsweise das Wind Quintet und die Music for Orchestra, die durch musikalische Werke Schönbergs und Habas beeinflusst sind, wurden bei ihren Aufführungen in Prag, Amsterdam (Weltmusiktage der Internationalen Gesellschaft für Neue Musik 1933) und Straßburg enthusiastisch gefeiert.

Werke:

Annäherung IX - an sieben Komponistinnen
Archaia
Archaia II
Asymptote
Asymptote
Byzantine Concerto
From the Darkness Chanting. Cantata
Invocation
Klaviermusik I
Klaviermusik II
Monodia Octoicha
Music for Orchestra
Music for Orchestra
Octoicha I
Octoicha I for symphony orchestra
Ostinato super Thema Octoicha
Passacaglia
Sonata
Sonata fantasia
Song for the Flute
Song for the Flute
Songs of Space
The Enchantress
The Threshold of Dream
The Wondrous Milligram
Three Folk Songs
Torso
Wind Quintet
pian é forte. Klaviermusik

Marianna Martines
* 1744 in Wien † 1812

war eine Komponistin, Sängerin und Cembalistin, die die Musikgeschichtsschreibung fast 200 Jahre lang vergessen hat. Sie wurde am 4. Mai 1744 in Wien geboren. Die Familie spanischer Abstammung war aus Neapel nach Wien gekommen, wo Mariannas Vater Nicola von Maria Theresia zum Ritter geschlagen wurde und als Zeremonienmeister beim päpstlichen Nuntius in Wien angestellt war.

Mariannas musikalische Talente zeigten sich schon sehr früh und dank seiner bevorzugten Stellung in den diplomatischen Kreisen Wiens konnte Nicola Martines seiner Tochter den besten Unterricht verschaffen. Im Hause der Martines wohnte neben Haydn auch der mit der Familie befreundete kaiserliche Hofpoet Pietro Metastasio. Er überwachte die Erziehung der jungen Marianna und unterrichtete sie in Sprachen, Literatur und Musik. Für ihre vertiefte musikalische Ausbildung fand er Anfang 1753 vier Lehrer: Nicola Porpora, Giuseppe Bonno, Johann Adolf Hasse und Joseph Haydn. Metastasios Einsatz für Marianna war aber nicht ganz uneigennützig. Er legte sie ganz auf sein eigenes musikdramatisches Konzept der Opera seria fest und sperrte sie buchstäblich ein, so dass sie keinerlei Kontakte zu führenden Persönlichkeiten der Wiener Klassik haben konnte. Drei Jahrzehnte wachte er als eifersüchtiger väterlicher Gönner über Mariannas Karriere.

Werke:

Annäherung IV - an sieben Komponistinnen
Aria. Arien aus Oper und Oratorium
Dixit Dominus
Dixit Dominus
In Exitu Israel de Agypto. Psalm (Partitur)
Isacco - Figure del Redentore
Isacco - Figure del Redentore (Partitur)
Isacco - Figure del Redentore. Oratorio
Isacco - Figure del Redentore. Oratorio (Partitur)
Isacco - Figure del Redentore. Oratorio (Partitur)
Konzert für Klavier und Orchester A-Dur
Laudate Pueri Dominum. Psalm 112
Laudate Pueri Dominum. Psalm 112 (Chorpartitur)
Laudate Pueri Dominum. Psalm 112 (Partitur)
Quarta Messa
Quarta Messa
Quarta Messa
Quarta Messa
Quarta Messa for soli, Chor und Orchester (1765) oir and orchestra (1765)
Sonata da Cimbalo G-Dur (1769)

Bernadetta Matuszczak
* 10.03.1937 in Torun, Polen

Bernadetta Matuszczak studierte Musiktheorie und Klavier an der Staatlichen Musikhochschule in Posen. Ihr Kompositionsstudium absolvierte sie an der Staatlichen Musikhochschule in Warschau und beendete die Ausbildung bei Nadia Boulanger in Paris.

Bernadetta Matuszczaks Kompositionsweise zeichnet sich durch ein starkes literarisches Interesse sowie eine musikalische Vorstellungskraft mit präzisem Gefühl für Rhythmus und Dramaturgie aus. Bereits während ihres Studiums wurde sie mehrfach ausgezeichnet, u. a. 1966 mit dem Grzegorz-Fitelberg-Preis und 1967 mit dem Preis der Jeunesses Musicales.

Werke:

25 plus piano solo. 27 Kompositionen zeitgenössischer Komponistinnen

Emilie Mayer
* 14.05.1812 in Friedland † 04.10.1883 in Berlin

Emilie Mayer – geboren 1812 in Friedland (Mecklenburg), gestorben 1883 in Berlin – ist eine der bemerkenswertesten deutschen Komponistinnen des 19. Jahrhunderts.

In einer Epoche, in der die komponierenden Frauen ihre Werke zum überwiegenden Teil ausschließlich im häuslichen Rahmen – bestenfalls im Kontext eines Salons – aufführen durften, übte Emilie Mayer ihre Tätigkeit als Vollberuf aus. Für ihren außergewöhnlichen Werdegang sind, neben dem musikalischen Talent, besondere biographische Vorraussetzungen verantwortlich. 1840 beging Mayers verwitweter Vater, für den sie als älteste unverheiratete Tochter den Haushalt führte, Selbstmord – ein Wendepunkt in ihrem Leben. Von familiären Verpflichtungen weitgehend befreit und finanziell unabhängig, beschloss die beinahe 30-Jährige die Provinz zu verlassen und eine Laufbahn als professionelle Komponistin einzuschlagen. Ihre Ausbildung erhielt sie bei führenden Musiktheoretikern ihrer Zeit – bei Carl Loewe (1796–1869) in Stettin sowie bei Adolf Bernhard Marx (1795–1866) und Wilhelm Wieprecht (1802–1872) in Berlin. Die Qualität dieser Ausbildung ist vor dem Hintergrund der allgemeinen Zugangsbeschränkungen für Frauen im Fach Komposition an Hochschulen und Konservatorien dem individuellen Eintreten ihrer Lehrer für den gründlichen Musikunterricht von Frauen zu verdanken. Marx dürfte in dieser Hinsicht besonders engagiert gewesen sein. In einem 1856 in der „Berliner Musikzeitung Echo“ erschienenen Artikel plädierte er für eine gründliche musikalische Ausbildung von Frauen und betonte, dass er sich nicht nur verbal, sondern auch praktisch um deren Förderung bemühe. Bereits während ihrer Ausbildungsjahre verlegte sich Mayer auf musikalische Gattungen, die gemeinhin für Frauen als zu schwierig und „unschicklich“ galten. Mehrteilige Kompositionen ließen in der Kritik der musikalischen Fachwelt nicht selten die Frage aufkommen, ob Frauen generell den Ansprüchen, entfernte musikalische Gedanken sinnvoll zu verbinden, gewachsen seien. Emilie Mayers Werk umfasst eine beachtenswerte Anzahl dieser „unweiblichen“ Gattungen – 8 Symphonien, 7 Konzert-Ouvertüren (darunter die erfolgreiche Ouvertüre zu „Faust“ op. 46), ein Klavierkonzert, ein „Rondo militaire“ sowie ein breites OEuvre an Streicher- und Klavierkammermusik. Charakteristisch für die zeitliche und stilistische Einordnung von Emilie Mayers Werken ist die Hinwendung zu jeweils einer oder wenigen Gattungen über einen längeren Zeitraum. Zu Beginn entstehen – ganz nach dem Vorbild ihres Lehrers Loewe – vor allem Lieder mit Singstimme. Aus ihrer frühen Stettiner Zeit in den 1840er Jahren stammen auch die 1. und 2. Symphonie. In der 1850 entstandenen 3. Symphonie in h-Moll vollzieht sich eine Hinwendung zu Beethovens Tonsprache, die sich auch in den Streichquartetten nachweisen lässt. Die acht im Nachlass erhaltenen Streichquartette entstehen bis 1858. Die stilistische Auseinander-setzung mit Beethoven wird durch Emilie Mayers Lehrer Adolf Bernhard Marx, der sie in diesem Zeitraum noch maßgeblich beeinflusste, angeregt und unterstützt.

Werke:

Großes Trio in e-Moll op. 12
Streichquartett A-Dur 1856 (28’)
Streichquartett B-Dur (1855) (25')
Streichquartett G-Dur (1855-1858) (20')
Streichquartett e-Moll
Symphonie Nr. 5 f-Moll
Symphonie Nr. 5 f-Moll

Ruth McGuire
* 1941 in Baltimore, USA

Ruth McGuire erhielt bereits mit drei Jahren Klavierunterricht, mit zehn Jahren kamen Theorie- und Orgelunterricht hinzu. Von 1958 bis 1962 studierte sie Musik in den USA und setzte ihre Studien nach der Ãœbersiedelung nach Wien an der dortigen Musikhochschule fort.

Von 1963 bis 1974 widmete sie sich vorwiegend ihren acht Kindern und nahm sporadisch Privatunterricht in Cembalo. 1979 nahm sie ihr Studium an der Musikhochschule Wien in Kirchenmusik, Orgel, Tonsatz und Komposition wieder auf. Seit 1977 konzertierte Ruth McGuire regelmäßig als Solistin, Begleiterin, Continuo-Spielerin in Wien und Umgebung.

Werke:

25 plus piano solo. 27 Kompositionen zeitgenössischer Komponistinnen

Sibylle Mertens-Schaafhausen
* 1787 † 1857

Sibylle Mertens-Schaaffhausen (1797-1857), eine Freundin der Droste, war eine begabte Musikerin. Dieser Aspekt ihres Lebens wurde bisher nicht eingehend erforscht. Ihr Salon war ein Mittelpunkt des musikalischen Lebens in Bonn, und sie verkehrte mit vielen bekannten Musikern ihrer Zeit.

Sie hat große Ereignisse aktiv unterstützt, wie zum Beispiel das Niederrheinische Musikfest und die Errichtung des Beethoven-Denkmals in Bonn (1835). Sie organisierte und dirigierte anfangs auch den Verein für Alte Musik, der in ihrem Haus probte.

Werke:

Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 3

Haruna Miyake
* 20.09.1942 in Tokio

Haruna Miyake (Haruna Shibata) wurde am 20. September 1942 in Tokio (in einer Familie von Intellektuellen) geboren: Ihr Vater war Forscher auf dem Gebiet der Physik und der Medizin, ihre Mutter Schauspielerin. Als einziges Kind erfuhr sie die ungeteilte Förderung der Eltern, die sie sehr darin unterstützten, ihr musikalisches Talent auszubilden. Sie begann ihre Karriere als Pianistin bereits 1956 und debütierte mit einem Klavierkonzert von Mozart, begleitet vom Tokioter Sinfonieorchester.

Während ihrer Teenagerzeit lebte Haruna Miyake drei Jahre mit ihrer Familie in La Jolla in Kalifornien. Zurück in Tokio besuchte sie eine fortschrittliche Hochschule, in der die Studenten im demokratischen Geist der Nachkriegszeit dazu ermutigt wurden, sich frei zu entfalten. Miyake entschied sich, in den USA Musik zu studieren. An der New Yorker Juilliard School studierte sie Komposition bei Vincent Persichetti. Mit der Abschlussarbeit Poem .for String Orchestra. Six Voices errang sie 1964 den Edward Benjamin Preis. Die Alice Tully Hall im New Yorker Lincoln Center wurde 1969 mit dem eigens bei ihr in Auftrag gegebenen Werk Six Voices in June eröffnet. Nach ihrer Rückkehr nach Tokio produzierte und leitete sie von 1977-1985 eine experimentelle Konzertserie unter dem Titel Die moderne Musik, das bin ich im Club Jean-Jean im Tokioter Stadtteil Shibuya.

Werke:

Annäherung X

Claudia Montero
* 25.06.1962 in Buenos Aires

Claudia Montero wurde in Buenos Aires geboren und begann ihre musikalische Ausbildung am Alberto Ginastera Konservatorium in Buenos Aires mit dem Abschluss in Musikpädagogik und Komposition. 2014 wurde ihr Konzert für Violine und Streichorchester mit dem Latin Grammy: Best Classical Contemporary Composition ausgezeichnet und 2016 erhielt ihr Cuarteto para Buenos Aires (Streichquartett) den Latin Grammy: Best Classical Contemporary Composition Preis.

Sie erhielt mehrere Aufträge von Solisten in den renommiertesten Orchestern und Kammerorchestern aus Argentinien, Spanien und dem übrigen Europa. Das Kammerorchester von Buenos Aires, das Crescendo Orchester, das Kammerorchester des Nationenpreises, das Jerez Chamber Orchestra, das Pau Casals Orchester, die Paris Sinfonietta, das American String Quartet. Maganos Quintet (Italien), Almus Quartett (Spanien), Kamer Quartett, Duo Barrenechea-Head (Mexiko-Spanien), Billroth Streichquartett, Floraleda Sacchi (Harfe), José Luis Ruiz del Puerto (Gitarre), Il Concerto akademisch, Quatre U , Trio Luminar (Argentinien), Brouwer Trio, Wolfgang & Cuarteto Latinoamericano Weigel, Sinfonie Neuquén, Sinfonieorchester Kusel, Orchester der Universität Hsinchu (Taiwan), Turin Philharmonic Orchestra, Symphonieorchester Salta, Tucumán Symphony Orchestra oder Rosario Symphony Orchestra wurden einige der Gruppen und Orchester, die Werke Premiere und in Auftrag gegeben haben. Als Gast von Musikfestivals als Komponistin und Dozentin hatte sie international beachtete (Ur-)Aufführungen beim Internationalen Musikfestival von Cagliari (Italien), dem Internationalen Festival "A Orillas del Guadalquivir" (Spanien), dem Musikfestival von Ayamonte (Spanien), dem Gitarrenland Festival (Deutschland / Frankreich), dem Festival Internacional de Música de la Habana, dem NimusFestival (Serbien), dem Lateinamerikanischen Frauen-Treffen an der Universität Alcalá, auf Havannas Internationalen Musikfestival. Im Rahmen des zweiten Festivals "Von den Enden der Welt" in der Stadt Bahia Blanca und in Buenos Aires leitete sie Vorträge und Vorträge über ihre Werke und über die argentinische Kammermusik, wo sie als Komponistin in der Residenz mit der Orchesteruniversität von Taipeh teilnahm. Sie erhielt verschiedene Kompositionspreise, wie z.B. eine Erinnerung an René Theseus und die ADOMU Auszeichnung. Sie war Jury bei den Internationalen Wettbewerben von Castellón (Valencia), INJUVE Awards (Madrid), JOCME Composition Awards und Isla Verde Bronces (Argentinien). Jornadas Internacionales de Guitarra (Valencia, Spanien), Pirmer Concurso de Orquestas Bankia (Valencia) Unter anderem arbeitete sie als Dozentin am Konservatorium Cagliari (Italien), an der Universität Alcalá (Spanien), an der Hsing Hua Universität (Taiwan) und an der Univeristat Jaume I (Castellón). Sie ist Mitglied der IAWM (International Alliance Women In Musik) und Frauen in Musik (Spanien) und gehört zur Professur für Musik und darstellende Kunst der Generalitat Valenciana, seit 2003 lehrt sie Komposition, derzeit am Konservatorium Salvador Segui Castellon (Valencia).

Werke:

Suite de los Buenos Aires (2009) (9‘)

Aleida Montijn

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Werke:

Annäherung I - an sieben Komponistinnen

Elise Müller
* 1782 † 1849

Leben und Werk der Pianistin, Pädagogin und Komponistin Elise Müller (1782-1849) sind noch nicht adäquat erforscht worden. Als vierjähriges Mädchen spielte sie auf einem eigens für sie gefertigten Klavier. Durch einen Unfall erlitt sie ein chronisches Wirbelsäulenleiden das sie in ihrer weiteren Betätigung beeinträchtigte.

In ihrer Heimatstadt Bremen interpretierte sie die Werke Beethovens in den von ihrem Vater (dem Schriftsteller, Pädagogen, Komponisten und Erfinder des Harmonicons Dr. Wilhelm Christian Müller) veranstalteten 'Familienkonzerten' und trug somit zur Verehrung des Komponisten bei. Noch bevor sie Beethoven 1820 in Wien besuchten, korrespondierten Elise und ihr Vater mit ihm.

Werke:

Von Goethe inspiriert. Lieder von Komponistinnen des 18. und 19. Jahrhunderts

Florentine Mulsant
* 27.03.1962 in Dakar

Die französische Komponistin Florentine Mulsant wurde am 27. März 1962 geboren. Ihren musikalischen Stil entwickelte sie aus zwei Quellen: dem postseriellen Erbe, das europäische Komponisten in den 50er Jahren beeinflusste und dem wieder auflebenden musikalischen Expressionismus, der bei zeitgenössischen Komponisten mehr und mehr Gewicht bekommen hat. Florentine Mulsant studierte zwölf Jahre am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (CNSM), wo sie eine klassische Ausbildung in Harmonielehre, Kontrapunkt, Analyse und Orchestrierung bei namhaften französischen Professoren genoss.

1987 erhielt sie mit einstimmigem Votum der Jury den ersten Preis im Fach Komposition an der Schola Cantorum in Paris. Ihr dortiger Lehrer war Allain Gaussin. Kompositionsunterricht erhielt sie von Franco Donatoni an der Accademia Musicale Chigiana in Siena, Italien,bei Alain Bancquart am CNSM in Paris ergänzte sie ihre Studien. Von 1991 bis1998 hatte sie einen Lehrauftrag für Musiktheorie an der Universität Paris IV-Sorbonne. Seit 1999 widmet sie sich ausschließlich der Komposition. Sie gewann viele Preise und Auszeichnungen, so den Internationalen Kompositionswettbewerb Premio Città di Pescara für „Amers“ für Klavier op. 4 (1998), 2004 die Goldmedaille bei dem Concours International de l’Académie de Lutèce für ihr Streichquartett op. 26 und im Juli 2006 für ihr Orgelwerk Suite Sacrée op. 31 den Henri Sauguet Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb von Saint Bertrand de Comminges. Ihre Werke werden auf größeren Musikfestspielen weltweit (ur)aufgeführt, so beim Beethovenfestival in Bonn. Viele ihrer Werke sind Auftragsproduktionen, wie die Symphonie op. 32, beauftragt von Radio France, die im Februar 2006 anlässlich des Festival Présences vom Philharmonischen Orchester Radio France uraufgeführt wurde. Ihre zweite Symphonie Exil op. 33 für großes Orchester, ebenfalls von Radio France beauftragt, wurde im April 2008 beim Prager Festival Prague Premières uraufgeführt. Florentine Mulsants Gesamtwerk wird vom Furore Verlag verlegt. Im Oktober 2005 erschien bei dem französischen CD-Label Triton Mulsants Quartett op. 22, eingespielt durch das Ensemble Latitudes. Diese CD erhielt exzellente Kritiken in der Musikwelt. Im März 2007 erschien bei AR RE – SE eine CD mit vier ihrer kammermusikalischen Werke: der Konzertsonate op. 19, der Sonate pour violon et piano op. 21, dem Trio op. 23 und der von Henri Demarquette interpretierten Cellosonate op. 27.

Weitere Informationen über Florentine Mulsant

Werke:

24 Préludes pour piano op. 38
4 Nocturnes für Orchester op. 37
Album pour un flûtiste op. 65
Amers pour piano
Annäherung IX - an sieben Komponistinnen
Cinq Pieces pour piano
Cinq pièces pour harpe op. 67
Deux Miniatures pour Guitare op. 15
Dix Litanies pour Orgue op. 43
EMPREINTES op. 46
ENVOL pour flûte op. 56 (2015) (12’)
Huit Pieces pour piano
In Jubilo. Quartett für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier op. 22
Intérieurs
Messe pour orgue op. 24
Oratorio pour une femme seule: Simone Weil
Oratorio pour une femme seule: Simone Weil
Passacaillle pour piano op. 29
Pie Jesu (Chorpartitur)
Pie Jesu für gemischten Chor und Violoncello
Pôles
Quator a Cordes no. 3 op. 47
Quatuor op. 28 en 3 mouvements
Quatuor à cordes nº4 (Streichquartett) op. 54
Quintette a vent op. 30
Sextett für Trompete in C und Streichquintett
Sonate de Concert no. 2 op. 45
Sonate de Concert: Corail, Dédale, Passacaille
Sonate für Viola und Klavier op. 20
Sonate pour Violon et Piano
Sonate pour contrebasse et piano
Sonate pour piano
Sonate pour violoncelle et piano op. 25
Sonate pour violoncelle solo op. 27
String quartet op. 26
Suite Sacrée pour Orgue op. 31
Suite pour violon op. 50
Suite pour violoncelle et piano op. 60
Suite pour violoncelle seul op. 41
Symphonie n° 1 pour chordes op. 32
TROIS FANTAISIES op. 48 (2013) (12ʼ) für Violine und Harfe
Tiento
Trio
Trio
Troix Miniatures pour Flûte et Piano op. 14
Uno
Variations für Klarinette und Harfe
Variations pour clarinette et piano
Variations pour flute et piano
Variations pour harpe et violoncello op. 10/3
Veni sancte Spiritus
Vocalise für Viola solo
Voix
pian é forte. Klaviermusik


Isabel Mundry
* 1963

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Werke:

Annäherung XI

Madame Ravissa de Turin
* 1747 † 1807

Madame Ravissa de Turin, Matresse de Clavecin et de Chant Italien, so lautet die Aufschrift auf dem Druck der sechs 1778 in Paris erschienen Cembalosonaten Genovieffa Ravissas. Erst seit kurzem sind Details zu ihrem Leben bekannt geworden. Madame Ravissa wurde auf den Namen Genovieffa Bernardina Maria Vignola getauft.

Leider ist ihre Taufurkunde bislang nicht auffindbar, doch ist an Hand der übrigen Daten ihres Lebens (dem Zeitpunkt ihrer Hochzeit und dem Alter der Kinder sowie dem ihres Mannes) das Geburtsjahr zwischen 1745 und 1750 anzusetzen. Ihre Eltern waren der am Turiner Hof beschäftigte Gioanni Vignola (pittore in miniature) und Gioanna Battista Colombatta.

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