Bereich
Komponistinnen
Alle Informationen rund um unsere Komponistinnen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Geburtstage

Margrit Schenker
* 04.02.1954
Geboren 1954, Musikerin mit Akkordeon, Stimme, Bewegung, Text, Verkleidung. Klavierlehrerin an der Kantonsschule Küsnacht. Klavierlehrdiplom und Konzertreifeprüfung.
Artist in Residence an der Pauline Oliveros Foundation in Kingston U.S.A. FIFTY SONGS 50 kurze Stücke für Akkordeon und Stimme. Musikpodium der Stadt Zürich. Auftritte mit Pauline Oliveros, Bucknell University Pennsylvania, Swiss Institute New York, Akkordeonfestival Krems, Österreich, u.a. HOLY AND CRAZY one woman show.

Werke:

Baumklang
Benedicta
Geschichten

Sibylle Pomorin
* 16.02.1956 in Altoberndorf
Sibylle Pomorin (*1956) studierte Musik und Komposition in Münster und Hamburg. Von 1982 bis 1994 tourte sie als Flötistin und Saxophonistin mit improvisierenden Musikern wie z.B. Peter Brötzmann, Joèlle Léandre, William Parker, Yosuke Yamashita, Chris Cutler und Conny Bauer und unternahm Konzertreisen mit eigenen Gruppen und Kompositionen in ganz Europa sowie in Israel. Seit 1986 lebt sie als freischaffende Musikerin und Komponistin in Berlin. Sie erhielt Kompositionsaufträge für Ensembles, Festivals, Rundfunk und Theater, zahlreiche Preise und Auszeichnungen (u.a. erster Preis beim internationalen Kompositionswettbewerb "Soundscapes voor 2000" in den Niederlanden) und wurde durch verschiedene Arbeitsstipendien – u.a. in New York, Istanbul und Mexiko – gefördert. Im Juli 2011 fand auf dem ehemaligen Kasernengelände in Neuhardenberg/Oderbruch die Ausstellung ABGERÄUMT. IMBISS GEPLANT. FÜHRUNGEN INS UNIVERSUM der Künstlergruppe Endmoräne statt. Der Fotograf Frank Peters hat dort einen sehr schönen kleinen Film gemacht mit einigen Impressionen und Begleitmusik von Sibylle Pomorin gemacht. Hier der Link
Seit 1994 Studien und Produktionen in den Studios des Columbia-Princeton Electronic Music Center in New York, dem Zentrum für Kunst und Medien-technologie in Karlsruhe, der Technischen Universität Berlin und der Nederlandse Programma Stichting in Hilversum/Niederlande.

Foto: © Georg Hornung

Werke:

25 plus piano solo. 27 Kompositionen zeitgenössischer Komponistinnen
Annäherung XI
Erzählung
Istanbuler Kompositionen
Istanbuler Kompositionen
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 1
pian é forte. Klaviermusik


Gedenktage

Luise Greger
* 27.12.1862 in Greifswald
† 25.01.1944 in Merxhausen
Luise Greger wurde am 27. Dezember 1862 als jüngstes von vier Kindern des Greifswalder Unternehmers und Senators August Sumpf in Greifswald geboren. Ab ihrem fünften Lebensjahr erhielt sie Klavierunterricht und sie begann bereits mit elf Jahren, selbstständig zu komponieren. Der Greifswalder Musikdozent Carl Ludwig Bemmann (1807–1893), ein Freund Karl Löwes, erteilte ihr Klavier- und Kompositionsunterricht und ließ sie bald öffentlich konzertieren. Er förderte Luise Gregers Talent, so dass früh ein Lieder-Album mit 18 Vertonungen aus Kompositionen der 13- bis 16-jährigen Luise Greger entstand, welches noch zu ihren Lebzeiten in vier Auflagen erschien (vgl. Kasseler Post, 27.12.1932).
Bevor sie ihre kompositorischen Techniken verfeinern konnte, begleitete Luise Greger ihre kranke Mutter für ein Jahr auf eine Reise nach Italien und in die Schweiz. Damit begann eine Zeit der großen Reisen, welche sie in alle Länder Europas und des näheren Orients führten. Dies spielte im Leben der Komponistin eine besondere Rolle, da sie auf diese Weise ihre früh entwickelte Kunst überall mit interessanten Menschen zusammenbrachte. „So musizierte sie bei ihrem Aufenthalte in Pallanza am Lago Maggiore drei Wochen lang jeden Abend im Salon des gleichzeitig dort zur Erholung weilenden 70jährigen Alfred Krupp und trat u. a. auch zu Julie von Bothwell, der Tochter Karl Loewe’s in freundschaftliche Beziehung.“ (Hessenspiegel Nr. 5, 30.05.1925) Durch die Heirat mit dem Arzt Ludwig Greger (1860–1919) im Jahr 1888 kam Luise Sumpf nach Berlin und „pflegte dort eifrigst Gesang und Klavierspiel bei hervorragenden Meistern“ (Hessenspiegel Nr. 5, 30.05.1925). Sie selbst gab an, Gesangsunterricht von Hedwig Wolf, Tochter des bekannten Bildhauers Albert Wolff, – der mütterlicherseits entfernt mit ihr verwandt war – erhalten zu haben. 1894 siedelte die Familie nach Kassel-Wilhelmshöhe (heute: Burgfeldstraße) über, wo sie zusammen mit ihrem Mann in der Burgfeldstr. 17 eine Kuranstalt gründete. Nach ihrer Scheidung im Jahr 1911 veranstaltete sie, unterstützt von ihrem ältesten Sohn Helmuth, in ihrer Kasseler Wohnung (heute: Wilhelmshöher Allee 259) Salons, in denen sie auch als Interpretin ihrer zahlreichen Liedkompositionen auftrat. Wegen einer „allmählich zunehmenden senilen Seelenstörung“, so ist in ihrer Krankenakte zu lesen, wurde sie Anfang Dezember 1943 mit einem Sammeltransport in die psychiatrische Anstalt Merxhausen verlegt. Nur drei Wochen später, am 25. Januar 1944, verstarb die Komponistin dort im Alter von 81 Jahren. Luise Greger komponierte über 100 Lieder, welche sie größtenteils im Eigenverlag und teilweise in mehrfachen Auflagen veröffentlichte. Ihre produktivste Schaffensperiode erstreckte sich von den späten 1890er Jahren bis Anfang der 1930er Jahre. Am nächsten ist Luise Greger wohl Johannes Brahms sowohl was die Harmonik anbetrifft als auch die Wahl der Textinhalte. Das Spektrum ihrer Lieder reicht vom hymnischen oder sehnsuchtsvollen Überschwang bis zur volksliedhaften Geste wobei es eine musikalisch sehr schöne und ergiebige seelische Heimat im getragenen oder melancholischen Ton gibt. Im Furore Verlag erscheinen nach und nach alle ihre Werke in neuen Editionen. Der Großgattung Oper näherte sie sich erst spät; der Klavierauszug ihrer Märchenoper „Gänseliesel“ trägt die Opuszahl 170. Deren erfolgreiche Uraufführung am 10. Dezember 1933 im Stadttheater Baden- Baden dürfte ein besonderer Höhepunkt in ihrem Leben gewesen sein. Die Kasseler Musikerin Barbara Gabler instrumentierte zusammen mit Regine von Lühmann einen Teil der nur im Klavierauszug überlieferten Märchenoper neu, Klaus Schützmannsky überarbeitete das Libretto und ersann eine mit einfachen, aber wirkungsvollen Mitteln überaus gelungene Inszenierung der in Vergessenheit geratenen „Gänseliesel“. So konnte die Märchenoper in einer Neuinszenierung am 4. November 2012 in Kassel auf die Bühne gebracht werden. Aufgrund des großen Erfolges wird eine erweiterte Fassung am 7. September 2013 im Augustinum Kassel zu sehen sein. Die Oper hat das Potential, künftig an die Stelle der beliebten und zu Weihnachten in deutschen Opernhäusern üblichen Oper „Hänsel und Gretel“ zu treten.


WDR3 im Porträt: Die Komponistin Luise Greger: Romantische Lieder aus Kassel



Werke:

Auf den Schwingen der Nacht
Der Frühling lockt!
Gänseliesel. Ein Märchenspiel (KA)
Gänseliesel. Ein Märchenspiel (Partitur)
Lieder Album für Singstimme und Klavier
Luise Greger: CD Lieder
Malönchen für Sopran und Klavier
Weihnachtslieder
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 1
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 4
Zehn plattdeutsche Lieder

Augusta Holmès
* 16.12.1847 in Paris
† 28.01.1903 in Paris
Augusta Holmès (orig. Holmes Mary Anne), geboren am 16. Dezember 1847 in Paris, gestorben am 28. Januar 1903. in Paris, war irisch eingebürgerte französische Pianistin und Komponistin. Obgleich ihre Eltern gegen ihre ausübende Musik waren, spielte sie als Kind Klavier und sang wunderbar. Sie begann, unter dem Namen Hermann Zenta zu komponieren, später studierte sie mit Cesar Franck.
Leider stehen keine weiteren Informationen zur Verfügung!

Werke:

Le Chateau du Rêve
Rêverie Tzigane
Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 4


ADMINPANEL
Benutzername
Passwort