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Komponistinnen
Alle Informationen rund um unsere Komponistinnen haben wir hier für Sie zusammengestellt: Biografien, Werklisten und Fotos.
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Geburtstage

Florentine Mulsant
* 27.03.1962 in Dakar
Die französische Komponistin Florentine Mulsant wurde am 27. März 1962 geboren. Ihren musikalischen Stil entwickelte sie aus zwei Quellen: dem postseriellen Erbe, das europäische Komponisten in den 50er Jahren beeinflusste und dem wieder auflebenden musikalischen Expressionismus, der bei zeitgenössischen Komponisten mehr und mehr Gewicht bekommen hat. Florentine Mulsant studierte zwölf Jahre am Conservatoire National Supérieur de Musique de Paris (CNSM), wo sie eine klassische Ausbildung in Harmonielehre, Kontrapunkt, Analyse und Orchestrierung bei namhaften französischen Professoren genoss.
1987 erhielt sie mit einstimmigem Votum der Jury den ersten Preis im Fach Komposition an der Schola Cantorum in Paris. Ihr dortiger Lehrer war Allain Gaussin. Kompositionsunterricht erhielt sie von Franco Donatoni an der Accademia Musicale Chigiana in Siena, Italien,bei Alain Bancquart am CNSM in Paris ergänzte sie ihre Studien. Von 1991 bis1998 hatte sie einen Lehrauftrag für Musiktheorie an der Universität Paris IV-Sorbonne. Seit 1999 widmet sie sich ausschließlich der Komposition. Sie gewann viele Preise und Auszeichnungen, so den Internationalen Kompositionswettbewerb Premio Città di Pescara für „Amers“ für Klavier op. 4 (1998), 2004 die Goldmedaille bei dem Concours International de l’Académie de Lutèce für ihr Streichquartett op. 26 und im Juli 2006 für ihr Orgelwerk Suite Sacrée op. 31 den Henri Sauguet Preis beim Internationalen Kompositionswettbewerb von Saint Bertrand de Comminges. Ihre Werke werden auf größeren Musikfestspielen weltweit (ur)aufgeführt, so beim Beethovenfestival in Bonn. Viele ihrer Werke sind Auftragsproduktionen, wie die Symphonie op. 32, beauftragt von Radio France, die im Februar 2006 anlässlich des Festival Présences vom Philharmonischen Orchester Radio France uraufgeführt wurde. Ihre zweite Symphonie Exil op. 33 für großes Orchester, ebenfalls von Radio France beauftragt, wurde im April 2008 beim Prager Festival Prague Premières uraufgeführt. Florentine Mulsants Gesamtwerk wird vom Furore Verlag verlegt. Im Oktober 2005 erschien bei dem französischen CD-Label Triton Mulsants Quartett op. 22, eingespielt durch das Ensemble Latitudes. Diese CD erhielt exzellente Kritiken in der Musikwelt. Im März 2007 erschien bei AR RE – SE eine CD mit vier ihrer kammermusikalischen Werke: der Konzertsonate op. 19, der Sonate pour violon et piano op. 21, dem Trio op. 23 und der von Henri Demarquette interpretierten Cellosonate op. 27.

Weitere Informationen über Florentine Mulsant

Werke:

24 Préludes pour piano op. 38
4 Nocturnes für Orchester op. 37
Amers pour piano
Annäherung IX - an sieben Komponistinnen
Cinq Pieces pour piano
Deux Miniatures pour Guitare op. 15
Dix Litanies pour Orgue op. 43
EMPREINTES op. 46
Huit Pieces pour piano
In Jubilo. Quartett für Klarinette, Violine, Violoncello und Klavier op. 22
Intérieurs
Messe pour orgue op. 24
Oratorio pour une femme seule: Simone Weil
Oratorio pour une femme seule: Simone Weil
Passacaillle pour piano op. 29
Pie Jesu (Chorpartitur)
Pie Jesu für gemischten Chor und Violoncello
Pôles
Quator a Cordes no. 3 op. 47
Quatuor op. 28 en 3 mouvements
Quatuor à cordes nº4 (Streichquartett) op. 54
Quintette a vent op. 30
Sextett für Trompete in C und Streichquintett
Sonate de Concert no. 2 op. 45
Sonate de Concert: Corail, Dédale, Passacaille
Sonate für Viola und Klavier op. 20
Sonate pour Violon et Piano
Sonate pour contrebasse et piano
Sonate pour piano
Sonate pour violoncelle et piano op. 25
Sonate pour violoncelle solo op. 27
String quartet op. 26
Suite Sacrée pour Orgue op. 31
Suite pour violon op. 50
Suite pour violoncelle et piano op. 60
Suite pour violoncelle seul op. 41
Symphonie n° 1 pour chordes op. 32
TROIS FANTAISIES op. 48 (2013) (12ʼ) für Violine und Harfe
Tiento
Trio
Trio
Troix Miniatures pour Flûte et Piano op. 14
Uno
Variations für Klarinette und Harfe
Variations pour clarinette et piano
Variations pour flute et piano
Variations pour harpe et violoncello op. 10/3
Veni sancte Spiritus
Vocalise für Viola solo
Voix
pian é forte. Klaviermusik


Emma Wooge
* 02.04.1857 in Hamburg
† 13.04.1935
Über die Sängerin und Komponistin Emma Wooge ist nur wenig bekannt. Sie wurde am 2. April 1857 in Hamburg geboren und starb am 13. April 1935 in Berlin. Wooge war eine Schülerin von Eduard Behm und Richard J. Eichberg. Zwischen 1880 und 1882 war sie als Mezzosopranistin am Hamburger Staatstheater engagiert. Ab 1883 sang sie in Darmstadt, bevor sie in der Zeit vom 18. August 1885 bis 1. Juli 1886 Ensemblemitglied des Stadttheaters zu Leipzig war. Sie ließ sich in Berlin nieder, wo sie bis zu ihrem Tod als gefragte Gesangslehrerin lebte. Sie komponierte Duette und Klavierlieder sowie einzelne geistliche Werke.
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Werke:

Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 2

Gedenktage

Emma Wooge
* 02.04.1857 in Hamburg
† 13.04.1935
Über die Sängerin und Komponistin Emma Wooge ist nur wenig bekannt. Sie wurde am 2. April 1857 in Hamburg geboren und starb am 13. April 1935 in Berlin. Wooge war eine Schülerin von Eduard Behm und Richard J. Eichberg. Zwischen 1880 und 1882 war sie als Mezzosopranistin am Hamburger Staatstheater engagiert. Ab 1883 sang sie in Darmstadt, bevor sie in der Zeit vom 18. August 1885 bis 1. Juli 1886 Ensemblemitglied des Stadttheaters zu Leipzig war. Sie ließ sich in Berlin nieder, wo sie bis zu ihrem Tod als gefragte Gesangslehrerin lebte. Sie komponierte Duette und Klavierlieder sowie einzelne geistliche Werke.
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Werke:

Weihnachtslieder von Komponistinnen Band 2

Pauline Duchambge

† 23.04.1858 in Paris
Die französische Komponistin, Sängerin und Dichterin Charlotte Antoinette Pauline Duchambge, geborene de Montet, wurde 1776 in Straßburg geboren und getauft. Fälschlicherweise wird häufig die französische Kolonie Martinique als ihr Geburtsort angegeben.
Nach ihrer Erziehung in einem Pariser Kloster heiratete sie 20-jährig den Baron Philibert Duchambge, von dem sie sich jedoch bald wieder scheiden ließ. Sie studierte bei Léopold-Bastien Desormery, Jan Ladislav Dussek, Luigi Cherubini und Daniel Auber, dessen Lebensgefährtin sie war. Seit 1815 verband sie mit der Dichterin Marceline Desbordes-Valmore (1786–1859) eine enge, lebenslange Freundschaft. Pauline Duchambge veröffentlichte zwischen 1816 und 1840 zahlreiche Lieder, viele von ihnen nach Texten von Marceline Desbordes-Valmore. In den zeitgenössischen Rezensionen wird ihr musikalisches Talent bestätigt und ihre Kompositionen erfreuten sich großer Beliebtheit, auch wenn sie heute fast vergessen sind. Pauline Duchambge starb am 23. April 1858 in Paris.

Werke:

L‘amour et le printemps. Lieder um 1800


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